Das Problem
– Vor allem für junge Menschen sind soziale Netzwerke heute das zentrale Kommunikationsvehikel. Einkaufen ist eine Aktivität, die sich für Feedback und Austausch gut anbietet. Die Entscheidung über Kaufen („Buy“) oder Nichtkaufen („Burn“) könnte zu einem sozialen Prozess werden. Bisher gibt es aber keine Möglichkeit, sich gezielt beim Shoppen auszutauschen – zumal viele Läden misstrauisch sind, wenn sich Kunden per Handy-Kamera Ratschläge einholen.

Die Lösung
– „Buy or Burn“ hat ein Smartphone-Programm (App) entwickelt, das ein spezielles Netzwerk für Kaufentscheidungen anbietet. Eine je nach Einkauf individuell ausgewählte Gruppe von Freunden und Ratgebern kann so zum virtuellen Begleiter werden und den Daumen heben oder senken, wenn es um die Kaufentscheidung geht. Das Prozedere soll nutzerfreundlich sein und ohne umständliches Hin- und Herschalten zwischen unterschiedlichen Anwendungen funktionieren.

Das Geschäftsmodell
– Das junge Unternehmen strebt gebührenpflichtige Kooperationen mit Läden an, denen eine Möglichkeit gegeben werden soll, im Moment der Kaufentscheidung mit den Nutzern zu kommunizieren. Dabei ist nicht an Werbung gedacht, sondern an konkrete Angebote. Für die Kunden ist die App kostenlos. Sie bezahlen sozusagen mit ihren Daten. Die teilnehmenden Firmen können etwa von der Information profitieren, dass der Kunde gerade im Laden ist.