Ein Tag auf der Covid-Intensivstation Leben, Tod und Menschlichkeit

Volle Konzentration: Katharina Kimmich auf der Station 1D im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart Foto: Laura Hornberger
Volle Konzentration: Katharina Kimmich auf der Station 1D im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart Foto: Laura Hornberger

Seit einem Jahr pflegt Katharina Kimmich Covid-Patienten. Acht Stunden auf der Intensivstation im Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus.

Digital Unit: Laura Hornberger (laho)
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Stuttgart - Hallo, ich bin Kathi und heute für Sie zuständig“, sagt Katharina Kimmich. Hinter der FFP3-Atemmaske, der Brille und dem Face Shield lächeln ihre blaue Augen. Kimmich umschließt den zitternden Daumen des Mannes, der vor ihr im Bett liegt, und spricht weiter: „Sie sind noch im Krankenhaus. Verstehen Sie mich?“ Der Patient bewegt seine Lippen, doch er bekommt kein Wort heraus. Tiefe Falten treten auf seiner Stirn hervor. Er öffnet den Mund so weit, dass man alle Zähne sehen kann. Kein Zweifel, der Mann schreit – lautlos.

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