Ein Vierteljahrhundert Sport-Region Stuttgart Eine besondere Verbindung auch nach Fellbach

Christina Tschernischew, einst  sportliches Patenkind des regionalen Verbunds Foto:  
Christina Tschernischew, einst sportliches Patenkind des regionalen Verbunds Foto:  

Die Sport-Region Stuttgart um den Geschäftsführer Michael Bofinger feiert mit der 28. Ausgabe ihrer Gesprächsreihe „Sport Talk“ das 25-jährige Bestehen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Bad Cannstatt - Die Gründungsveranstaltung vor genau 25 Jahren fand noch frei von Pandemiesorgen im großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses statt. Wenn die „Sport-Region Stuttgart“ am Freitagabend mit der 28. Ausgabe ihrer Gesprächsreihe „Sport Talk“ ihr 25-jähriges Bestehen feiert, dann ist dies aufgrund der Coronakrise nur digital über die Plattform Youtube möglich. Dem insgesamt positiven Fazit zum Stand der Organisation tut diese coronabedingte Notwendigkeit keinen Abbruch. „Wir haben uns sehr gut entwickelt. Die anfangs vorhandenen Kritiker sind verstummt, mittlerweile ist unsere Arbeit weit über die Region Stuttgart hinaus anerkannt“, sagt Michael Bofinger, der den Verbund seit 13 Jahren als hauptamtlicher Geschäftsführer in der Tagesarbeit lenkt. Diesem Verbund gehören 38 Sportfachverbände, 54 Kommunen, die sechs Sportkreise rund um die Landeshauptstadt sowie der Olympiastützpunkt und der Verband Region Stuttgart an.

Tim-Oliver Geßwein ist ein sportliches Patenkinder der Sport-Region

Ein Teil davon waren von Anfang an die Stadt Fellbach und zunächst auch der Nachbar Kernen, der später allerdings aus finanziellen Gründen wieder ausgestiegen ist. „Meine erste offizielle Amtshandlung war damals die Übergabe der Medaillen an die Sportlerinnen bei der Veranstaltung ,Gymnastik International’ in Schmiden. Deshalb, aber auch weil Christina Tschernischew später ein sogenanntes sportliches Patenkind unserer Organisation war, habe ich schon immer eine besondere Verbindung zu den Gemeinden rund um den Kappelberg“, sagt der ehemalige Handballer und hauptberufliche Sportjournalist Michael Bofinger, der mit seinem kleinen Team in der Geschäftsstelle im Bad Cannstatter Neckarpark für den Kontakt mit Kommunen, Vereinen und Sportlern wie Sportlerinnen, aber auch für die Organisation von Veranstaltungen und die Lobbyarbeit für den Sport in der Region Stuttgart bei Politik und Wirtschaft zuständig ist. Auch eines der derzeitigen sportlichen Patenkinder der Sport-Region Stuttgart, das sich in einer Reihe mit Alina Kenzel (Leichtathletik), Tabea Alt (Turnen) und dem Para-Leichtathleten Niko Kappel befindet, ist – als Turner – Mitglied des TSV Schmiden. Dabei handelt es sich um den Trampolinspringer Tim-Oliver Geßwein aus Waiblingen. „Wir wollen mithelfen, dass es möglich ist, die berufliche und sportliche Karriere miteinander zu verbinden“, sagt Matthias Klopfer, der Oberbürgermeister von Schorndorf und Vorsitzende des Verbands Sport-Region Stuttgart. Aus diesem Grund werden diese Spitzenathleten und -athletinnen ein Jahr lang im Rahmen ihrer Patenschaft finanziell gefördert, um sich noch besser auf ihre Ziele konzentrieren zu können.

Die Aufgaben des Vereins sind vielfältig

Zu den weiteren Aufgaben des Vereins gehören unter anderem Öffentlichkeitsarbeit für den Sport in der Region, die Förderung der Sportentwicklung durch unterschiedlichste Ideen und Projekte sowie die Unterstützung von Kommunen, Vereinen und Verbänden bei Veranstaltungen. Zu letzterer Kategorie gehört auch der vor der Pandemie im Jahreskalender etablierte Rems-Murr-Pokal im Straßenradsport, ausgerichtet vom Activity-Racing-Team des TSV Schmiden.




Unsere Empfehlung für Sie