Einbrecher in Stuttgart Polizei startet „Intensivwochen“ gegen Einbrecher

Von Wolf-Dieter Obst 

Mit Beginn der Winterzeit wird es früher dunkel – und die Wohnungseinbrecher schlagen wieder verstärkt in der Region Stuttgart zu.

Wer macht sich da an der Tür zu schaffen? Die Einbrecher haben jetzt wieder Saison. Foto: dpa
Wer macht sich da an der Tür zu schaffen? Die Einbrecher haben jetzt wieder Saison. Foto: dpa

Stuttgart - Die Bewohner von Erdgeschoss- und Hochparterrewohnungen in Stuttgart und in der Region sollten derzeit besonders wachsam sein: Die Wohnungseinbrecher sind in diesen Tagen wieder aktiver geworden – zuletzt haben die Eindringlinge bevorzugt Wohnobjekte mit Terrassentüren ins Visier genommen.

Die Spur zieht sich wie ein roter Faden durch die Region: Allein am Montag wurden in Stuttgart, Ludwigsburg, Leonberg (Kreis Böblingen) und Fellbach (Rems-Murr-Kreis) Wohnungen mit Terrassentüren heimgesucht. Die Täter hebelten die Türen auf, erbeuteten Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro. In keinem der Fälle gibt es eine Täterbeschreibung.

Die Stuttgarter Polizei hat inzwischen sogenannte „Intensivwochen“ gegen Einbrecher ausgerufen – mit verstärkten Streifen und Kontrollen. Verkehrsfahnder hoffen auf den Fernstraßen reisende Täter ausfindig zu machen. Immerhin gibt es für Stuttgart noch eine gute Nachricht: Im November gab es bisher weniger Einbruchsfälle als im Vorjahreszeitraum.

Letzter Ermittlungserfolg am 18. Oktober

Seit der Umstellung auf die Winterzeit Ende Oktober, bei der es auch uhrzeitmäßig früher dunkel wird, ist der Polizei allerdings keine Festnahme eines Wohnungseinbrechers gelungen. Der letzte Erfolg datiert vom 18. Oktober, bei dem die Stuttgarter Kripo nach einer Reihe von Wohnungseinbrüchen durch einen Handwerker ein tatverdächtiges Paar ermittelte. Bei einem 38-jährigen Verdächtigen mit Wohnsitz in der Region wurden Beutestücke aus dieser Serie gefunden. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Bei den in diesem Jahr in Stuttgart und den umliegenden Landkreisen festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich zum Teil um polizeibekannte Deutsche, aber auch um reisende Täter – vorwiegend aus Georgien, Rumänien, dem Kosovo, Bosnien, Ungarn und Afghanistan.

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