Innerhalb weniger Tage häufen sich Einbrüche in Schorndorf, Weinstadt, Backnang und Fellbach. Die Polizei warnt – und bittet um Hinweise.

Rems-Murr : Frank Rodenhausen (fro)

Sie kamen bevorzugt in der Dunkelheit. In mehreren Städten des Rems-Murr-Kreises versuchten oder vollendeten unbekannte Täter am Wochenende Einbrüche. Der Schaden geht in die Tausende, die Zahl der Betroffenen steigt.

 

Wie das Polizeipräsidium Aalen mitteilt, versuchten am Freitagabend zwei dunkel gekleidete Täter gegen 18.55 Uhr in der Täschenstraße in Fellbach über einen Balkon in eine Erdgeschosswohnung einzusteigen. Das Aufhebeln der Balkontür weckte einen Bewohner – die Täter flüchteten, bevor sie Beute machen konnten. Der Sachschaden: rund 500 Euro.

Einbruch in Schorndorf: Bargeld gestohlen, Fenster beschädigt

In Schorndorf, ebenfalls am Freitag, gelangten Einbrecher über ein aufgehebeltes Fenster in ein Einfamilienhaus in der Friedrich-Ebert-Straße. Dort entwendeten sie Bargeld und hinterließen 100 Euro Schaden am Fenster.

Am Samstag dann eine auffällige Häufung: In Weinstadt schlugen Täter gleich doppelt zu. In der Teckstraße wurde zwischen 16.30 Uhr und 20.10 Uhr eine Terrassentür an einem Mehrfamilienhaus aufgebrochen, die Wohnung durchwühlt. Ob etwas gestohlen wurde, ist unklar. Keine zwei Stunden später, gegen 19.30 Uhr, war ein Einfamilienhaus in der Goethestraße das Ziel. Die Täter drangen ebenfalls durch die Terrasse ein und stahlen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

Einbruch in Backnang-Maubach: Schmuck gestohlen, Wert unklar

In Backnang-Maubach wurde ein weiteres Einfamilienhaus in der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Samstagnachmittag zum Ziel. Die Einbrecher hebelten ein Fenster auf, durchsuchten das Haus in der Wiener Straße und nahmen Schmuck mit. Der genaue Wert ist noch unbekannt.

Die Serie fand in der Nacht auf Montag ihre Fortsetzung: Gegen 3.30 Uhr drangen Unbekannte in ein Geschäft am Oberen Marktplatz in Schorndorf ein. Ihre Beute: mehrere Smartphones.

Die Polizei ermittelt in allen Fällen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich bei den jeweiligen Revierdienststellen zu melden. Die Einbrüche folgen einem bekannten Muster: schnelles Aufhebeln schwach gesicherter Zugänge in den frühen Abendstunden oder nachts, bevorzugt in Erdgeschosslagen oder in leer stehenden Häusern.