Einfamilienhaus in Altbach niedergebrannt Brandursache ist noch unklar

Von jüv 

Ein Einfamilienhaus in Altbach ist am Samstag durch ein während einer Heizöllieferung entfachtes Feuer komplett zerstört worden. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt. Sie konnten noch nicht vernommen werden, weshalb die Brandursache noch unklar ist.

Das Haus ist von dem Feuer komplett zerstört worden und muss  abgerissen werden. Foto: SDMG 7 Bilder
Das Haus ist von dem Feuer komplett zerstört worden und muss abgerissen werden. Foto: SDMG

Altbach - Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in der Kirchstraße in Altbach sind laut der Polizei alle drei Schwerverletzten noch im Krankenhaus. Die Bewohner des Hauses, ein 73-Jähriger und seine 68 Jahre alte Frau, sowie ein 49-jähriger Tanklastzug-Fahrer, der am Samstagmorgen in dem Haus Heizöl angeliefert hatte, seien so schwer verletzt, „dass sie wohl noch länger in Kliniken behandelt werden müssen“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die Brandursache sei nach wie vor noch unklar. Die Spurensicherung und -auswertung seien noch nicht abgeschlossen. Zudem hätten die Unglücksopfer noch nicht vernommen werden können. Fest steht bislang nur, dass es während der Heizöllieferung am Samstag gegen 7.45 Uhr zu einer Verpuffung und einem anschließenden Brand gekommen war. Nachdem am Wochenende der Sachschaden noch nicht beziffert werden konnte, wird dieser nun auf rund 300 000 Euro geschätzt. Das Haus sei bei dem Brand komplett zerstört worden. Es sei einsturzgefährdet und müsse wohl abgerissen werden, so die Polizei.

Martin Funk, der Bürgermeister von Altbach, hat am Montag angekündigt, die Kommune werde ein Spendenkonto für die Brandopfer einrichten. Er bedankte sich zudem bei den Feuerwehren aus Altbach, Deizisau, Esslingen und Plochingen, deren rasches Handeln ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert hätten. Im Ortskern von Altbach sei die Gefahr groß gewesen, dass sich das Feuer ausweitet, denn „die Häuser stehen dort ziemlich nahe beieinander“, so Funk. Zudem lobte er die reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte.