Einkaufen in Mönchfeld Förderung des Ladenzentrums möglich

Das Ladenzentrum Mönchfeld mit dem derzeit leeren Geschäft, in dem zuvor ein Getränkemarkt war. Foto: Iris Frey

Die Stadt Stuttgart stuft Mönchfeld als Defizitgebiet ein. Deshalb sieht sie Chancen für eine finanzielle Unterstützung bei der Ansiedlung eines Lebensmittelgeschäfts.

Lokales: Iris Frey (if)

In der Diskussion um die Zukunft des Ladenzentrums und die Nahversorgung in Mönchfeld, hat die Stadt erklärt, dass sie vor Ort aktiv ist. Nachdem, wie berichtet, der Getränkemarkt, der auch Obst und Gemüse anbot, Ende März ausziehen musste und nun keinerlei Lebensmittel mehr in fußläufiger Entfernung zu bekommen sind, hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart mit dem Eigentümer im Ladenzentrum Mönchfeld Kontakt aufgenommen.

 

Wie Stadtsprecherin Marie Kraft erklärte, führe die Stadt nach der Schließung des Getränkehandels auch hierzu Gespräche mit möglichen Lebensmittelanbietern sowie dem Eigentümer der Fläche: „Als Lotse zwischen den Akteuren arbeiten wir daran, die Nahversorgungssituation in Mönchfeld zu verbessern.“ Es handele sich hierbei aber letztlich um Privatpersonen oder Unternehmen, die als Vermieter und Mieter auftreten und frei über Preise, Konditionen und das Zustandekommen von Verträgen entscheiden.

Wirtschaftsförderung als Moderator

Das Stadtteilmanagement der Wirtschaftsförderung könne hier nur moderierend unterstützen. Der Stadtteil Mönchfeld handele sich um einen Defizitraum, so Stadtsprecherin Marie Kraft, „damit wäre auch eine finanzielle Förderung an diesem Standort möglich“. Zuletzt hatte Tim Töpfer, Marketingleiter der Bonus-Märkte in Stuttgart erklärt, dass er eine Ansiedelung in Mönchfeld prüfe. Als Defizitraum gilt ein Stadtteil, wenn es in einem Umkreis von 500 Metern keinen größeren Lebensmittelmarkt gibt, der eine Verkaufsfläche mehr als 200 Quadratmeter hat.

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