Einkaufsverhalten Schwarz sehen am Black Friday
Ungeachtet der anstehenden Aktionstage im Handel von Black Friday bis Cyber Monday: Die Konsumlaune ist in der Krisenregion Stuttgart massiv gedämpft, befürchtet unser Autor.
Ungeachtet der anstehenden Aktionstage im Handel von Black Friday bis Cyber Monday: Die Konsumlaune ist in der Krisenregion Stuttgart massiv gedämpft, befürchtet unser Autor.
Für alle Schnäppchenjäger steht wieder der höchste Feiertag des Jahres vor der Tür. Der Black Friday weckt nach wie vor den Ehrgeiz, vergünstigte Produkte wie Trophäen zu sammeln. Auch für den Handel gehen große Hoffnungen mit Black Week und Cyber Week einher – denn damit kommt das lebensnotwendige Weihnachtsgeschäft auf Touren. Allerdings wecken die Aktionstage Erwartungen in Rabatte, die sich im stationären Handel kaum realisieren lassen. Da ist oft mehr Schein als Sein bei Preisnachlässen.
In Verbraucherköpfen hat sich ein ausgeprägtes Preisbewusstsein breit gemacht, das über die altbekannte Schnäppchenjagd hinausgeht. Gekauft wird vornehmlich nur das, was wirklich gebraucht wird – zudem insgesamt weniger, aber vielleicht in einer besseren Qualität. Die ohnehin schon breite Bereitschaft zu sparen verfestigt sich.
Es ist die zentrale Strategie, mit der Situation am Arbeitsmarkt, der anhaltend hohen Inflation vor allem im Lebensmittelbereich und nicht mehr so stark steigenden Löhnen umzugehen. Gerade die harten Personalabbaupläne in der Region Stuttgart werden ihre Wirkung nicht verfehlen. Ungeachtet allen weiter vorhandenen Wohlstands: Da kann der Konsumklima-Indikator des Marktforschungsunternehmens GfK mit seiner bundesweiten Erhebung gerne eine höhere Anschaffungsneigung verkünden – die Krise der Industrie hierzulande dürfte auch den Handel spürbar in Mitleidenschaft ziehen.