Einsätze Markgröningen Dieses Fazit zieht die Polizei zum Schäferlauf

Von red 

Der Schäferlauf Markgröningen zieht auch in diesem Jahr wieder rund 100.000 Besuchern an. Wo so viele Menschen aufeinandertreffen, muss die Polizei gewöhnlich auch des Öfteren einschreiten. So sieht die Bilanz 2019 aus.

Beim Schäferlauf geht es meist locker und fröhlich zu. Doch ab und an muss auch die Polizei eingreifen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa 16 Bilder
Beim Schäferlauf geht es meist locker und fröhlich zu. Doch ab und an muss auch die Polizei eingreifen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Markgröningen - Große Volksfeste ziehen meist auch viele Polizeieinsätze nach sich. Der Schäferlauf in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) zählt mit seinen rund 100.000 Besuchern dazu. „Der Schäferlauf verlief aus polizeilicher Sicht aber ruhig und nahezu störungsfrei“, wird Polizeihauptkommissar Diethelm Beier in einer Bilanz-Pressemitteilung zitiert.

Von Freitag bis Dienstagmorgen waren demnach 90 Polizisten rund 750 Stunden im Einsatz. Es gab zwölf Strafanzeigen, davon drei wegen Körperverletzung. Hierbei stach besonders der Fall eines 14-Jährigen heraus, der eine 19-Jährige beleidigte und deren Handy beschädigte. Als er sie auch körperlich attackierte, kam eine Freundin zu Hilfe und die beiden gingen zum Sicherheitsdienst. Währenddessen sprach ihn ein 20-Jähriger auf sein Verhalten an. Der Teenager schlug dem Mann daraufhin ins Gesicht und trat auf diesen ein, als er am Boden lag. Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der junge Tatverdächtige wurde anschließend von der Polizei abgeholt und seiner Mutter übergeben.

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Außerdem sorgte noch eine Rauchentwicklung am Samstag kurz vor 1 Uhr für besorgte Besucher. Der Marktplatz wurde weiträumig abgesperrt, doch die eintreffenden Feuerwehren konnten den Ursprung des Rauchs nicht finden, der sich schließlich verzog.

Zu guter Letzt wurden insgesamt 85 Fahrzeuge abgeschleppt, da sie verkehrsbehindernd abgestellt waren.