Nach Bekanntwerden von internen Notizen hoher Polizeibeamter über den Stuttgart-21-Einsatz am 30. September 2010, dem "Schwarzen Donnerstag", in Stuttgart, hat der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus erneut jedwede Einflussnahme über seinen Anwalt abgestritten.

Nach Bekanntwerden von internen Notizen hoher Polizeibeamter über den Stuttgart-21-Einsatz am 30. September 2010, dem "Schwarzen Donnerstag", in Stuttgart, hat der frühere Ministerpräsident Stefan Mappus erneut jedwede Einflussnahme über seinen Anwalt abgestritten.

Stuttgart - Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) bestreitet weiterhin, hinter dem harten Einsatz gegen Stuttgart-21-Gegner am „Schwarzen Donnerstag“ gesteckt zu haben. „Es bleibt dabei, Herr Mappus hat keinen Einfluss genommen, und er hat das auch niemandem gesagt“, sagte Mappus' Anwalt, Christoph Kleiner, am Montag in Stuttgart.

In einem Anschreiben des Innenministeriums zu Unterlagen für den zweiten Schlossgarten-Untersuchungsausschuss legen dort erwähnte Notizen leitender Beamter nahe, dass Mappus die Marschroute für den eskalierten Polizeieinsatz am 30. September 2010 vorgegeben hatte.

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