In diesen Tagen kommen an Stuttgarter Gewässern Helikopter zum Einsatz, um erkrankte Eschen abzutransportieren. Die Kosten belaufen sich auf mehrere Zehntausend Euro.
Seit dem vergangenen Dienstag sind in Stuttgart immer wieder Helikopter samt Baum an einem Seil zu beobachten – und das nicht nur wie zuletzt berichtet im Feuerbacher Tal zwischen den Stadtbezirken Botnang und Feuerbach, sondern auch an anderen Orten im Stadtgebiet, wie die Stadt informiert.
Auch entlang der Körsch in Plieningen und am Dürrbach in Hedelfingen im Rohracker kommen die Hubschrauber zum Einsatz – an allen drei Orten geht es um insgesamt rund 80 „erkrankte Bäume“ an Gewässern, die „aus Sicherheitsgründen“ aus den Gebieten entfernt werden müssen. Es handelt sich um einzelne Eschen im Uferbereich mit sogenanntem „Eschentrieb-Sterben“, einer schweren Baumkrankheit.
Da einige der betroffenen Gebiete mit schwerem Gerät nur schwierig anzufahren seien, erfolge der Abtransport „minimalinvasiv mit einem Hubschrauber, um Schäden im Gelände zu vermeiden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Die Kosten für den Einsatz allein am Feuerbach belaufen sich auf rund 80.000 Euro, teilt eine Sprecherin mit.
Die Hubschrauber seien voraussichtlich noch bis zum 20. Februar im Einsatz. Die Arbeiten müssten abgeschlossen sein, bevor die Vogelschutzzeiten beginnen, heißt es von der Stadt. Die Verwaltung bittet Betroffene „um Verständnis für die unvermeidbaren Maßnahmen, die sowohl dem Naturschutz als auch der Sicherheit dienen“.