Einsatz bei Jungingen Verirrte Wanderer werden gerettet

Von red/dpa 

Ein Wanderer stürzt schwer und erleidet ein Schädel-Hirn-Trauma, ein weiterer verletzt sich an der Hand. Als die Gruppe Hilfe rufen will, stellt sie fest: Sie wissen gar nicht genau, wo sie sind.

Eine Wandergruppe bei Jungingen war im Pech. (Symbolbild) Foto: dpa
Eine Wandergruppe bei Jungingen war im Pech. (Symbolbild) Foto: dpa

Jungingen - Mit einer großangelegten Rettungsaktion fand die Wanderung dreier Männer im Zollernalbkreis Kreis ein jähes Ende. Am Samstag hatte sich zunächst ein 88 Jahre alter Wanderer der Gruppe bei einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein weiterer Mann hatte sich an der Hand verletzt.

Zwar konnten die Wanderer einen Notruf per Mobiltelefon absetzen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Aber da den Wanderern ihr genauer Standort unbekannt war, mussten mehr als 35 Kräfte von Polizei und Bergwacht eine Such- und Rettungsaktion in der Nähe von Jungingen starten. Daran sei auch ein Hubschrauber beteiligt gewesen.

Schließlich wurden die Wanderer entdeckt und aus der Situation befreit. Der 88 Jahre alte Mann wurde in eine Klinik gebracht.