Seit Jahrzehnten ist sie unermüdlich im Einsatz für die Stuttgarter Olgäle-Stiftung für das kranke Kind. Nun ist Stefanie Schuster, die Gründerin und Präsidentin der Stiftung, für ihr langjährige Engagement vom Land geehrt worden.

Lokales: Mathias Bury (ury)

Stuttgart - Für ihr langjähriges Engagement als Gründerin und Präsidentin der Stuttgarter Olgäle-Stiftung für das kranke Kind hat Stefanie Schuster die Staufermedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg erhalten. Die Ärztin setze sich „seit über 23 Jahren mit großem Engagement für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der oft schwerkranken kleinen Patientinnen und Patienten des Olgahospitals ein“, sagte Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) bei der Feier. Dieses außergewöhnliche Engagement verdiene „unser aller Respekt“. Stefanie Schuster sei „Impulsgeberin und Vorbild“, entwickle viele neue Ideen bei ihrem Engagement, sie zeige großes Mitgefühl für schwerkranke Kinder und ihre Familien.

Mit ihrem Einsatz für die Olgäle-Stiftung leiste Stefanie Schuster einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Lucha. Der Minister verglich das Engagement Stefanie Schusters mit einem „Langstreckenlauf mit vielen Etappen“, beginnend mit der Unterstützung des alten Olgahospitals bis zur Mitgestaltung des neuen Olgäle. Lucha: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie.“

Spenden sammeln für kranke Kinder

Ziel der Olgäle-Stiftung ist es, Kindern unabhängig vom Krankheitsbild die Zeit im Olgahospital zu erleichtern und die medizinische Versorgung zu verbessern. Mittels kindgerechter Architektur und Atmosphäre, etwa durch die große Arche der Hoffnung im Eingang des Olgäle, soll Kindern die Angst vor dem Klinikaufenthalt genommen werden. Dringend benötigte Stellen für die psychosoziale Betreuung der Kinder werden durch Spenden an die Stiftung finanziert. Arzt- und Pflegestellen ermöglichen die häusliche Nachsorge von krebskranken und schwer chronisch kranken Kindern. 80 Ehrenamtliche unterstützen Eltern am Krankenbett.

Stefanie Schuster, Ehefrau von Alt-OB Wolfgang Schuster und Mutter von drei Kindern, sagte bei der Verleihung: „Es müsste für unsere Gesellschaft eine Verpflichtung, ja eine Selbstverständlichkeit sein, Kindern die bestmögliche medizinische Versorgung zu ermöglichen.“