Die neue Folge von „Eisenbahn-Romantik“ führt nach Trondheim, wo Züge, Straßenbahnen und eine spektakuläre Klappbrücke aufeinandertreffen. Am Ende der Fahrt wartet ein Ort, dessen Name auf Englisch „Hölle“ bedeutet.
In Folge 1089 von „Eisenbahn-Romantik“ erkundet das Team Trondheim auf der Schiene. Züge rollen über die historische Skansenbrua, die seit 1918 als Klappbrücke die Mündung des Kanalhafens in den Trondheimfjord überspannt und heute unter Denkmalschutz steht.
Auch die Gråkallbahn spielt eine Hauptrolle: Die nördlichste Straßenbahnlinie der Welt rattert seit rund 100 Jahren von der Innenstadt durch die Vororte hinaus ins Grüne. Ein weiterer Halt ist die Bahnwerkstatt Marienborg, in der die Fahrzeuge der Nordlandsbahn gewartet werden. Dort stehen noch fünf dieselelektrische Loks der Baureihe Di4 aus den 1980er-Jahren, von denen im Sommer 2024 nur noch drei einsatzbereit sind.
Mit einer dieser Maschinen geht es weiter zum Hauptbahnhof und anschließend dicht am Trondheimfjord entlang bis zum Bahnhof Hell. Der Fahrdienstleiter dort trägt mit Humor, dass der Ortsname im Englischen „Hölle“ bedeutet – ein Wortspiel, das den kleinen Ort weit über Norwegen hinaus bekannt gemacht hat.
Ausstrahlung
Die Folge „Trondheim in Norwegen – Gleiswechsel zwischen Dom und Hölle“ ist am Freitag, 12. Dezember 2025, um 14.15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen. Es handelt sich um eine reguläre Ausgabe aus der traditionsreichen Reihe „Eisenbahn-Romantik“, die am Freitagnachmittag ihren Stammplatz im Programm hat.
Das ist Eisenbahn-Romantik im SWR
„Eisenbahn-Romantik“ ist eine traditionsreiche Eisenbahn-Reportagereihe des SWR. Im Mittelpunkt stehen Bahnstrecken, historische und moderne Schienenfahrzeuge, Museumsbahnen, Modellbahnanlagen sowie internationale Strecken- und Länderporträts.
Immer wieder greift die Sendung auch kritische Themen auf – etwa Streckenstilllegungen, umstrittene Ausbaupläne oder verzögerte Wiederaufbauprojekte, aber auch gelungene Nahverkehrskonzepte.
Gestartet 1991 zunächst als Pausenfüller, entwickelte sich das Format rasch zu einer festen Größe mit halbstündigem Sendeplatz und einer treuen Fangemeinde.
Aus Spargründen werden die Neuproduktionen der Reihe zwar eingestellt, dennoch entstehen noch einige neue Filme über Bahnreisen unter anderem in Japan, Mexiko und Spanien, die 2026 im SWR und in der ARD Mediathek zu sehen sein werden.
Die Marke „Eisenbahn-Romantik“ bleibt bestehen: Mehr als 1.000 Folgen sind online abrufbar und die Reihe bleibt im SWR-Programm präsent, während Bahn-Themen auch künftig in anderen Reportage- und Magazinformaten aufgegriffen werden.