Eisenbahnverkehr in Baden-Württemberg Die Suche nach Ersatz-Lokführern zieht sich hin

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Das Landesverkehrsministerium muss die Suche nach Reserve-Bahnern ein zweites Mal verlängern und den Starttermin verschieben.

Lokomotivführer sind gefragte Fachkräfte. Foto: dpa/Arne Dedert
Lokomotivführer sind gefragte Fachkräfte. Foto: dpa/Arne Dedert

Stuttgart - Die von Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) initiierte Suche nach Lokführern, die als Ersatz für kurzfristig ausfallende Kollegen im Regionalverkehr auf der Schiene einspringen sollen, verzögert sich weiter. Auch ein zweiter Termin zur Sichtung der auf eine europaweite Ausschreibung des Auftrags hin eingehenden Angebote, ist ergebnislos verstrichen. „Die Abgabefrist im Ausschreibungsverfahren Triebfahrzeugführer-Personalpool ist noch einmal bis zum 14. November verlängert worden“, erklärt ein Ministeriumssprecher auf Anfrage. Damit wird der Suchzeitraum bereits ein zweites Mal ausgedehnt. In der am 5. Juli veröffentlichten Ausschreibung hieß es zunächst, die eingegangenen Angebote würden am 19. September gesichtet. Dazu kam es nicht, stattdessen wurde die Frist bis zum 31. Oktober verlängert. Zu den Gründen wollte sich das Ministerium damals nicht äußern, sondern ließ es beim Hinweis auf „vergaberechtliche Gründe“ bewenden.