Am Montag beginnen die Eisheiligen. So soll das Wetter laut DWD-Prognose werden.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Die Eisheiligen bringen in diesem Jahr nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes kein stabiles Frühlingswetter. Stattdessen wird es in Deutschland wechselhaft. Besonders zum Start der neuen Woche sind teils kräftige Gewitter und gebietsweise kräftiger Regen möglich. Danach kühlt es von Nordwesten her ab.

 

Die 10-Tage-Vorhersage des DWD für Deutschland reicht von Sonntag, 10. Mai, bis Sonntag, 17. Mai 2026. Sie zeigt: Der Zeitraum um die Eisheiligen wird vielerorts unbeständig, zeitweise nass und eher kühl.

Sonntag: Im Osten und Südosten zunächst freundlich

Am Sonntag bleibt es im Osten und Südosten zunächst heiter und weitgehend trocken. Im Norden und Nordwesten ist es dagegen stark bewölkt, örtlich fällt etwas Regen. In den übrigen Landesteilen entwickeln sich im Tagesverlauf Quellwolken. Daraus können Schauer und teils kräftige Gewitter entstehen.

Die Temperaturen erreichen an der See etwa 14 Grad. Im Norden und Nordwesten werden 16 bis 21 Grad erwartet. Im Osten und Süden kann es mit 22 bis 27 Grad noch einmal deutlich milder werden. Der Wind dreht von Ost auf Nord und bleibt meist schwach, an der Nordsee frischt er auf.

In der Nacht zum Montag fällt vor allem über der Mitte schauerartiger, teils gewittriger Regen. Im Norden kann es ebenfalls etwas regnen. Im Süden bleibt es trotz vieler Wolken meist noch niederschlagsarm. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 5 Grad.

Montag: Regen in der Mitte, Gewitter im Süden

Am Montag wird es in weiten Teilen Deutschlands unbeständig. In der Mitte ist bei starker Bewölkung länger anhaltender Regen möglich. Im Süden treten Schauer und teils kräftige Gewitter auf, später kann dort ebenfalls anhaltender Regen einsetzen. Im Nordwesten bleibt es bei einzelnen schwachen Schauern.

Deutlich kühler wird es im Norden und Nordwesten. Dort liegen die Höchstwerte nur noch bei 10 bis 14 Grad. In den übrigen Regionen werden 15 bis 20 Grad erreicht, im Südosten noch bis zu 24 Grad.

Im Süden frischt der Westwind auf. Dabei sind starke bis stürmische Böen möglich. Auch an der Nordsee wird es windig.

Nacht zum Dienstag: Tiefstwerte bis 3 Grad

In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem im Südosten weiterer Regen. Sonst lockert es häufiger auf, an der Küste treten einzelne Schauer auf. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 3 Grad.

Damit wird es in einigen Regionen wieder deutlich kühler. Eine konkrete Frostlage nennt die 10-Tage-Vorhersage für diese Nacht nicht, die Werte liegen aber regional im niedrigen einstelligen Bereich. Der Nordwestwind weht mäßig bis frisch und lässt nur zögernd nach.

Dienstag: Im Norden nass, im Süden freundlicher

Am Dienstag bleibt es im Norden stark bewölkt. Zeitweise fällt Regen. Im Süden zeigt sich dagegen häufiger die Sonne, dort bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen deutschlandweit zwischen 13 und 19 Grad.

Im Norden weht ein frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen. Sonst kommt der Wind schwach bis mäßig aus Nordwest.

In der Nacht zum Mittwoch breiten sich Niederschläge bis zur Mitte aus. An der Nordsee gehen sie in Schauer über. Im Südosten bleibt es am längsten trocken, dort kann es Auflockerungen geben. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 Grad im Norden und 3 Grad an den Alpen.

Mittwoch: Kühl, nass und windig

Am Mittwoch setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Es gibt Schauer und kurze Gewitter. Im Süden kann es auch längere Zeit regnen. Mit 12 bis 18 Grad bleibt es für Mitte Mai eher kühl.

Dazu weht ein mäßiger bis frischer Westwind. Besonders im Norden, im Bergland und in Schauernähe sind starke bis stürmische Böen möglich.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es stark bewölkt. Vor allem im Westen und Südwesten treten weitere Regenfälle oder Schauer auf. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 4 Grad.

Donnerstag: Weiterhin sehr wechselhaft

Auch am Donnerstag bleibt das Wetter unbeständig. Der DWD erwartet schauerartige, teils gewittrige Niederschläge. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 und 19 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Freitag bleibt es stark bewölkt. Gebietsweise fällt Regen. Die Temperaturen gehen auf 9 bis 4 Grad zurück.

Trend bis Sonntag: Keine stabile Wetterberuhigung

Auch in der Trendprognose von Freitag, 15. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, ist keine stabile Wetterberuhigung erkennbar. Der DWD rechnet weiter mit unbeständigem Wetter, weiteren Regenfällen und kurzen Gewittern. Bei den Temperaturen soll sich wenig ändern.