Die Bietigheim Steelers stehen in der DEL auf dem letzten Platz. Der neuen Coach Pekka Kangasalusta soll den Eishockeyclub aus der Krise führen. Geschäftsführer Volker Schoch ist überzeugt, dass es klappt.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Ob es noch mit dem Klassenverbleib in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) klappt? „Ich glaube an nichts anderes“, sagt Volker Schoch, der Geschäftsführer der Bietigheim Steelers voller Optimismus. Der Mann, der für dieses Vorhaben die entscheidenden Impulse geben soll, präsentierte der Club am Dienstag: Der 45-jährige Finne Pekka Kangasalusta leitet ab sofort die sportlichen Geschicke des aktuellen Schlusslichts. Er tritt die Nachfolge von Daniel Naud als Chefcoach hinter der Bande an. Assistenz- und Torwarttrainer Fabian Dahlem rückt wieder ins zweite Glied, unter dem Interimscoach konnten zuletzt die Fischtown Pinguins mit 2:1 bezwungen werden.

Der aus dem westfinnischen Jurva stammende ehemalige Verteidiger war vor seinem Antritt im Ellental Assistenztrainer des im November zurückgetretenen Bundestrainers Toni Söderholm. Bevor Kangasalusta für den DEB arbeitete, sammelte er viel Erfahrung sowohl als Head,- als auch als Assistenzcoach in den Topligen Finnlands, der KHL und der slowakischen Liga. Im Jahr 2018 war er als Assistenztrainer der finnischen Nationalmannschaft sowohl bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang als auch bei der Weltmeisterschaft in Dänemark im Einsatz.

Start mit drei Auswärtspielen

„Wir hatten über 30 Bewerber, wir haben uns für Pekka entschieden, weil er exakt zu uns passt“, begründete Geschäftsführer Schoch die Personalentscheidung, „er bringt Erfahrung mit, er ist eine Persönlichkeit, die Akzente und Impulse setzen wird. Er ist genau der richtige Mann, der uns aus dieser schwierigen Situation rausholen kann.“ Der neue Coach muss mit drei Auswärtsspielen hintereinander beginnen – in Frankfurt, Düsseldorf und Iserlohn – ehe am 18. Dezember (19 Uhr) seine Heimpremiere gegen den EHC Red Bull München folgt. „Der Spielplan ist wie es ist, im Advent können sich nur die Kinder etwas wünschen“, sagt Schoch, der sich seinen Wunsch fürs neue Jahr aufhebt – den Klassenverbleib der Steelers.