Eishockey: Oberliga Erste Personalie steht bei den Stuttgart Rebels fest
Roland Schmid, der Geschäftsführer des Stuttgarter Eishockey-Oberligisten, hört auf eigenen Wunsch nach der Saison auf.
Roland Schmid, der Geschäftsführer des Stuttgarter Eishockey-Oberligisten, hört auf eigenen Wunsch nach der Saison auf.
Vor dem entscheidenden Heimspiel um den Einzug in die Pre-Play-offs an diesem Freitagabend gegen die Tölzer Löwen (20 Uhr) steht eine Personalentscheidung bereits fest: Der Geschäftsführer Roland Schmid scheidet nach dem Ende der Saison beim Eishockey-Oberligisten Stuttgart Rebels „auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen“ aus, wie in einer Presseerklärung des Vereins zu lesen ist. Und der 55-Jährige bestätigt: „Die Aufgabe war sehr intensiv und ging auch zulasten meiner Familie, der ich mich nun wieder verstärkt widmen möchte. So, wie sie es verdient hat.“
Roland Schmid verplichtete Pistilli als sportlichen Leiter
Schmid übernahm das Amt des Geschäftsführers der Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH im Juni 2024 und hatte maßgeblichen Anteil, dass der Spielbetrieb in der folgenden Saison gesichert wurde. „Mit der Kapitalerhöhung und der damit verbundenen Unabhängigkeit vom Stammverein stellte er die Weichen für die Etablierung professioneller Strukturen bei der Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH“, heißt es in der Presseerklärung weiter. Unter anderem verpflichtete Schmid den Kanadier Matt Pistilli als sportlichen Leiter der Rebels. Seitdem ist dieser in einer Doppelfunktion – auch als Stürmer – tätig. Das Ausscheiden Schmids bedeutet: Alexander Fuchs, der im Lauf der Zeit als weiterer Geschäftsführer eingestellt wurde, steuert vorerst alleine die Geschicke beim Eishockey-Oberligisten.
Den Rebels wird Schmid treu bleiben. „Sie sind meine Herzenssache“, sagte Schmid zu Beginn seiner Tätigkeit gegenüber unserer Zeitung. Bereits in den 1980er-Jahren stand er im Fanblock oben auf der Waldau und wird das künftig weiter machen. Seine Ankündigung: „Ich werde die Rebels-Spiele, dann als Fan, weiterhin besuchen und hoffe, dass es mit dem Team weiter aufwärts geht.“