Eishockey-Oberliga: Stuttgart Rebels Spiel und auch noch das Familienduell verloren
Nach einem schwachen Auftritt kassiert der Eishockey-Oberligist Stuttgart Rebels bei den Lindau Islanders die siebte Niederlage in Folge.
Nach einem schwachen Auftritt kassiert der Eishockey-Oberligist Stuttgart Rebels bei den Lindau Islanders die siebte Niederlage in Folge.
Vor der Partie bei den Lindau Islanders setzte es für das Oberliga-Schlusslicht Stuttgart Rebels sechs Niederlagen in Folge. Am Dienstagabend beim Gastauftritt am Bodensee sollte die Kehrtwende eingeläutet werden. Doch daraus wurde nichts. Ganz im Gegenteil. Nicht nur, dass sich die Pleitenserie nach dem 0:5 (0:1, 0:3, 0:1) nicht nur auf sieben erhöhte, bedeute der Auftritt der Rebels auch einen Rückfall in alte Muster.
Die vergangenen sechs Niederlagen des Schlusslichts zeichneten sich hauptsächlich durch ein großes Engagement beziehungsweise Einsatzbereitschaft des gesamten Teams aus. In Lindau brachten dies aber nur wenige im Rebels-Trikot erneut aufs Eis. „Lindau wollte unbedingt gewinnen und hat den Kampf angenommen“, sagt der Rebels-Geschäftsführer Roland Schmid. Viele Akteure seiner Mannschaft wollten den Sieg, „warum auch immer“, fragt sich Schmid, „ohne den nötigen Körperkontakt zu erreichen“.
Dies ging völlig nach hinten los, der Geschäftsführer spricht von einer „Lehrstunde“ für die seinen. Ausklammern bei seiner Kritik möchte er unter anderem Nico Geidl, der immer vollen Einsatz bringen würde. Für den 22-jährigen war die Niederlage doppelt schmerzhaft. Denn auf der anderen Seite stand im Lindauer Gehäuse ein sehr guter bekannter Geidls: sein Cousin Dieter Geidl. Diesem gelang auch deshalb der Shootout (Spiel ohne Gegentor), weil er beim Stand von 1:0 eine Großchance seines um ein Jahr älteren Verwandten zum Ausgleich per starkem Reflex vereitelte. Beim Stand von 0:0 hatte Torwart Geidl indes großes Glück, dass David Makuzki vor dem leeren Tor die Scheibe nicht richtig traf. Im weiteren Spielverlauf hatten indes die Gastgeber die besseren Möglichkeiten und in dem Slowenen Zan Jezovsek den Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Nach dem 1:0 von Nicolas Strudel erzielte dieser im zweiten Drittel drei Treffer in Folge. Den Schlusspunkt setzte Valentin Busch.
Die ausgebliebene Wende soll nun für die Rebels an diesem Freitag (20 Uhr) im Heimspiel gegen den Drittletzten Tigers Bayreuth erfolgen. „Personell sieht es gut aus, nun muss die Mannschaft die richtige Reaktion zeigen“, fordert der Geschäftsführer.
Tore: 1:0 Strodel (6:38), 2:0 Jezovsek (20:54), 3:0 Jezovsek (20:36), 4:0 Jezovsek (34:12), 5:0 Busch (49:11).
Strafzeiten: 8 Minuten Lindau, Stuttgart 6 Minuten.
Zuschauer: 504