Eishockey: Oberliga Stuttgarter Rebels schrammen an den Pre-Playoffs vorbei

, aktualisiert am 28.02.2026 - 14:38 Uhr
Für Reagan Poncelet und die Stuttgart Rebels ist die Saison beendet. Foto: Günter Bergmann

Der Eishockey-Oberligist verliert die finale Partie zu Hause gegen die Tölzer Löwen mit 4:5 nach Penaltyschießen und beendet die Saison auf dem 13. Tabellenplatz.

Die Stuttgart Rebels haben es nicht geschafft. Durch eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen im finalen Hauptrundenspiel zu Hause gegen den Tabellendritten Tölzer Löwen hat der Eishockey-Oberligist Stuttgart Rebels den Einzug in die angestrebten Pre-Playoffs verpasst und schließt die Runde als 13. und Vorletzter ab. Immerhin, im dritten Jahr Oberliga beziehungsweise Profi-Eishockey ist man erstmals nicht Schlusslicht.

 

Mehr noch, die Stuttgarter haben 18 Punkte mehr eingefahren als in der Vorsaison. Darüber hinaus schrammten die Waldauer nur knapp an der eigenen Vorgabe vorbei. Regulär hätte Rang zehn die „Zulassung“ zur Saisonverlängerung bedeutet, durch die Insolvenz der Heilbronner Falken hätte auch noch der elfte Platz ausgereicht. Von besagten Plätzen sind die Rebels in der Endabrechnung zwei beziehungsweise drei Zähler entfernt.

Vor dem abschließenden Spieltag hatten die Stuttgarter nur noch theoretische Chancen auf die Pre-Playoffs. Ein eigener Sieg war Voraussetzung, zudem mussten von den Konkurrenten SC Riessersee, EV Füssen, Höchstadt Alligators und Bayreuth Tigers (deutlich besseres Torverhältnis als die Rebels) zwei Teams patzen.

Selbst schien man zumindest die eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Nach dem ersten Drittel führten die Degerloch durch Tore von Toni Ritter, Jayden Lammel und Matt Pistilli mit 3:0. „Das erste Drittel war stark, danach haben wir wohl realisiert, um was es geht und agierten nervöser“, sagt Trainer Eu Jin Yap. Die Folge. Die Gäste glichen bis Ende des zweiten Drittels nicht nur aus, sondern führten anfangs des Schlussabschnittes mit 4:3. „Doch das Team hat Moral gezeigt, auch wenn wir wussten, dass es bei den anderen Partien nicht gut für uns läuft“, sagt Yap. Kapitän Dane Montgomery glich noch zum 4:4 aus. Jedoch besiegelte Tölz’ Andree Hult im Penaltyschießen die Stuttgarter Niederlage.

Letztlich hätte den Stuttgartern ein Sieg nach regulärer Spielzeit nicht gereicht, weil außer Bayreuth die anderen Kandidaten ihre Hausaufgaben gemacht haben. Damit ist die Saison für die Stuttgarter beendet.

Tore: 1:0 Ritter (2:29), 2:0 Lammel (6:58), 3:0 Pistilli (19:57/Überzahl), 1:3 Hult (32:52),2:3 Kilkorka (38:46) 3:3 Hult (39:57), 3:4 Pipponen (46:02), 4:4 Montgomery (48:22), 4:5 Hult (Penaltyschießen).

Strafen Stuttgart 4 Minuten, Tölz 6 Minuten, Zuschauer:1009

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