Eishockey: Stuttgart Rebels Die Angst lähmt die Rebels in Memmingen
Die Talfahrt des Eishockey-Oberligisten hält weiter an. In Memmingen gehen die Stuttgarter mit 0:9 unter. Für das Spiel in Heilbronn sollen zwei Leistungsträger zurückkehren.
Die Talfahrt des Eishockey-Oberligisten hält weiter an. In Memmingen gehen die Stuttgarter mit 0:9 unter. Für das Spiel in Heilbronn sollen zwei Leistungsträger zurückkehren.
Die Ergebniskrise der Stuttgart Rebels geht weiter. Gegen die Memmingen Indians sah der Eishockey-Oberligist erneut schlecht aus und verlor deutlich mit 0:9. Die aktuelle Niederlage ist bereits die fünfte in Folge.
Der Plan der Rebels, zunächst defensiv gut zu stehen, wurde bereits nach nicht einmal drei Minuten zu Nichte gemacht: Eddy Homjakovs eröffnete den Torreigen für die Gastgeber. Auch mental ein herber Schlag für die Stuttgarter. „Wir hatten so viel Angst zu spielen, dann kannst du auch nicht erfolgreich sein“, sagt der Trainer Jan Melichar auf der Pressekonferenz. Sein Team habe der nötige Wille gefehlt und sich zu viele Puckverluste geleistet, ärgert sich der Coach. Die Memminger nutzten die Stuttgarter Fehler eiskalt aus und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Die Rebels dagegen gaben nur zwölf Schüsse auf das Tor von Memmingens Keeper Justus Roth ab.
Bereits an diesem Freitag (19.30 Uhr) steht für die Stuttgarter mit der Partie bei den Heilbronner Falken ein wichtiges Duell um den Einzug in die Pre-Playoffs an. „Jedes Spiel ist jetzt enorm wichtig. Wir müssen alle unser bestes Eishockey spielen“, sagt der Sportliche Leiter und Stürmer Matt Pistilli. Er glaube jedoch an seine Mannschaft, die durch die aktuelle Situation mental weiter wachsen würde.
Der Tabellenzwölfte hofft, in Heilbronn wieder auf die beiden in Memmingen angeschlagen fehlenden Leistungsträger Dane Montgomery und Daniel Pronin zurückgreifen zu können. Beide zogen sich am Freitag gegen Passau (3:4) eine Gehirnerschütterung zu. „Wir schauen bei beiden von Tag zu Tag“, sagt Pistilli.
Tore:
1:0 Homjakovs (3.), 2:0 Blake (11.), 3:0 Brassard (13.), 4:0 Spurgeon (35.), 5:0 (37.) Brassard, 6:0 Krymskiy (53.), 7:0 Handschuh (56.), 8:0 Ouderkirk (58.), 9:0 Lillich (60.).
Strafzeiten:
Memmingen 0 Minuten / Stuttgart 4 Minuten
Zuschauer:
1369