Eishockey: Stuttgart Rebels Rebels enttäuschen in Passau – aber freuen sich über Punkte am grünen Tisch

Florian Renners Tor änderte nichts an der Niederlage. Foto: Archiv/Günter Bergmann

Der Oberligist aus Stuttgart verliert sein zweites Spiel in Folge. Auswärts setzt es ein deutliches 2:6 aus Sicht der Gäste. Ein Erfolgserlebnis gibt es nur außerhalb des Eises.

Volontäre: Valentin Schwarz (vas)

Von Festtagsstimmung kann beim Eishockey-Oberligisten Stuttgart Rebels kurz vor Weihnachten keine Rede sein. „Das war ein ganz schwaches Spiel von uns“, kommentiert der Geschäftsführer Roland Schmid die 2:6-Auswärtspleite am Sonntagabend bei den Passau Black Hawks. Für diese Leistung gebe es keine Ausrede, „dafür können wir uns nur entschuldigen“.

 

Dabei war der Gegner ersatzgeschwächt angetreten, während die Rebels laut Schmid „mit voller Kapelle“ anreisten. Doch wie schon bei der Niederlage am Freitag gegen den EV Füssen startete der Waldau-Club auch in Passau schlecht. „Wir haben in beiden Partien erst im letzten Drittel angefangen zu spielen“, sagt der sportliche Leiter Matt Pistilli.

Rebels gehen im zweiten Drittel unter

Zwar gelang Jayden Lammel in der achten Minute die Stuttgarter Führung, aber insgesamt dominierten die Black Hawks den ersten Abschnitt und glichen durch Hansson Maans (12.) aus. Der 1:1-Zwischenstand war bei einem Schussverhältnis von 19:8 nach 20 Minuten schmeichelhaft für die Gäste. Im zweiten Drittel wurde es dann auch vom Ergebnis her deutlich. Den Passauer Toren durch René Röthke (21.), Brendan Harrogate (33.) und Andrew Schembri (35.) hatten die Rebels in dieser Phase nichts entgegenzusetzen.

Obwohl sich das Team von Trainer Jan Melichar im letzten Drittel verbessert zeigte, kam nach dem eigenen zweiten Treffer von Florian Renner (43.) nur kurz Hoffnung auf. In der Schlussphase entschieden Elias Rott (54.) und erneut Schembri (59.) das Spiel endgültig zu Gunsten der Black Hawks.

Punkte am grünen Tisch für die Rebels

„Wir haben an diesem Wochenende ein bisschen unsere Identität verloren“, sagt Pistilli über die Auftritte gegen Füssen und in Passau. Durch die Niederlagen sind die Rebels auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. Vor dem Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators am heutigen Dienstag (20 Uhr) ist für Schmid klar: „Wir müssen den Bock umstoßen, damit wir nicht in eine Negativspirale geraten.“

Auf den Tabellenzwölften waren die Rebels zuletzt Mitte November getroffen. Die damalige Auswärtspartie wurde bei einer Stuttgarter 1:0-Führung wegen einer beschädigten Bande abgebrochen. Inzwischen ist sie per Verbandsurteil am grünen Tisch mit 5:0 für die Rebels gewertet. Immerhin ein Erfolgserlebnis also, wenn auch nicht auf dem Eis.

Statistik zum Spiel

Tore: 0:1 Lammel (07:32), 1:1 Maans (11:40), 2:1 Röthke (20:09), 3:1 Harrogate (32:42), 4:1 Schembri (34:03), 4:2 Renner (42:21), 5:2 Rott (53:26), 6:2 Schembri (58:15).

Strafzeiten: Passau 19 Minuten/Stuttgart 39 Minuten (20’ Spieldauer)

Zuschauer: 736

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