15 Jahre nach seiner Schließung wird der gefährlichste Wanderpfad der Welt, der Caminito del Rey in Südspanien, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - beinahe.

Málaga - Er gilt als der gefährlichste Wanderpfad der Welt: Der Caminito del Rey (zu deutsch: Königspfad) in der südspanischen Provinz Málaga. In über hundert Metern schmiegt sich der Caminito an die Steilwand - praktisch frei schwebend über dem tief unten liegenden Fluss Guadalhorce.

Weil immer wieder Menschen an dem Weg durch die Schlucht von El Chorro abstürzten, wurde der Pfad im Jahr 2000 geschlossen. Wagemutige hielten sich nicht an das Verbot und riskierten für den Kick ihr Leben.

Jetzt, 15 Jahre später, wurde ein paar Meter über dem Caminito ein neuer Pfad errichtet - aufwändig mit Geländer gesichert und samt eingelassenen Glasböden für den schwindelerregenden Blick in die Tiefe. 2,3 Millionen hat Spanien investiert, um das spektakuläre Naturerlebnis der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Der alte Caminito wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut - wie die Arbeiter das schafften, ist kaum vorstellbar. 1921 ging ein leibhaftiger König darüber: Alfonso XIII. Daher hat der Pfad seinen Namen.