Elektromobilität Kabelloses Laden als Forschungsgegenstand

Leben: Werner Ludwig (lud)
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Leistung Mit induktiven Ladesystemen lasen sich nach Bosch-Angaben ähnlich hohe Leistungen übertragen wie über Kabel. Auch der Wirkungsgrad sei mit 90 bis 93 Prozent kaum niedriger. Für das Laden per Kabel gibt Bosch-Experte Philipp Schumann einen Wirkungsgrad von 92 bis 96 Prozent an.

Magnetfeld Beim induktiven Laden wird Energie durch ein Magnetfeld übertragen. Das wirft Fragen nach eventuellen Gesundheitsrisiken auf. „Magnetfelder sind auch heute schon Teil von Alltagsgegenständen, zum Beispiel beim Induktionskochfeld,“ sagt Schumann. Auch wenn sich beim Laden Menschen im Auto befänden, würden die Grenzwerte eingehalten. Die Abschirmung sei so gut, dass auch Träger von Herzschrittmachern keine Probleme bekommen.

Projekt Am Projekt „Bilawe“ sind neben Bosch die Fraunhofer-Institute für Solar Energiesysteme sowie für Arbeitswirtschaft und Organisation beteiligt. Weiterer Partner ist die Greening GmbH und Co. KG. Das dreijährige Projekt wird mit 2,4 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Ziel ist neben der Erprobung der Technik die Entwicklung von Geschäftsmodellen für mobile Ladesysteme.

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