TV-Serie „Mandy und die Mächte des Bösen“ Gruseln! Lachen! Ekeln! Staunen!

Dämonen, nehmt euch in Acht! Eli Riccardi als Mandy Foto: Amazon Prime Video

Eli Riccardi spielt in der Amazon-Prime-Serie „Mandy und die Mächte des Bösen“ die Titelheldin, die in einem Hochhauskomplex Dämonen jagt. Ein Gespräch mit der Schauspielerin über Horror, Komik, Buffy – und Agoraphobie.

Freizeit & Unterhaltung : Gunther Reinhardt (gun)

Mandy Pöppl ist Deutschlands Antwort auf Buffy Summers. Zwar leidet sie nach einem Halloween-Party-Unfall unter Agoraphobie, hat Angst vor öffentlichen Plätzen, wird aber wie einst Buffy die Vampirjägerin zur Kämpferin gegen die Dämonen der Dunkelheit, die Mandys Nachbarschaft – genauer gesagt das Hochhaus, in dem sie wohnt – unsicher machen. Eli Riccardi spielt die Titelheldin Mandy.

 

Frau Riccardi, sind Sie eigentlich ein Fan der Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“?

Aber sicher!

Gibt es etwas, das Buffy von Mandy lernen könnte?

Die Frage sollte eher sein: Was kann Mandy von Buffy lernen? Buffy ist Profi!

„Mandy und die Mächte des Bösen“ ist eine Horrorkomödie. Geht das überhaupt? Zu lachen und sich gleichzeitig zu gruseln?

Man kann nicht alles auf einmal fühlen. Vielleicht erst gruseln, dann lachen, dann ekeln, dann darüber staunen, wie absurd das alles ist.

Haben Sie das auch gedacht, als Sie das Drehbuch zur Serie „Mandy und die Mächte des Bösen“ erhalten haben?

Das Drehbuch war beim ersten Lesen noch mitten in der Entwicklung, und nahm einige Wendungen, bis die finale Fassung kurz vor Drehstart endlich in unseren Händen lag. Ich hab mich vor allem auf die spielerischen Herausforderungen gefreut, wie zum Beispiel Mandys „Grundproblem“: die Agoraphobie. Kein seichtes Thema, vor allem gepaart mit Comedy.

Eli Riccardi als Mandy (links) und Bayan Layla als Selcan Foto: Amazon Prime Video

Was haben Sie und Mandy gemeinsam?

Mandy war besonders vor ihrem „Koma“ eine direkte, lebenslustige Person, was sie definitiv von ihrer Mutter Tiffany hat. Ich würde sagen das ist unsere größte Gemeinsamkeit.

Und was unterschiedet Sie grundsätzlich voneinander?

Im Kern nimmt sie zwar alles mit einer gewissen Leichtigkeit, wird aber schnell dazu verleitet die Ernsthaftigkeit der Dinge nicht zu erkennen. Sie versucht eben ihren Platz auf der Welt(-reise) noch zu finden, bricht ihr Studium ab, kommt aus der Blase, in der sie aufgewachsen ist, nicht ganz raus. Was uns am meisten unterscheidet, ist die Herangehensweise ans Leben, sowie die Umstände, und die damit verbundenen Ängste.

Eli Riccardi als Mandy und Miachel Pink als Nuksi Foto: Amazon Prime Video

Sie drehen gerade eine ZDFneo-Sitcom mit dem Arbeitstitel „Jugend“. Können Sie verraten, worum es da gehen wird?

„Jugend“ wird vom Autor Stefan Stuckmann als eine Art „Comedy About Nothing“ beschrieben- es handelt von fünf Menschen und deren gemeinsamer Alltag. Die Sitcom-Form wird sowohl spielerisch, als auch bildlich dadurch bedient, dass wir wie bei „Friends“ oder „Seinfeld“ keine vierte Wand haben und einen Guckkasten-Effekt erzeugen. Meine Figur, Sophie Bridgwood, zieht von New Jersey nach Berlin und in eine Neuköllner Wohngemeinschaft ein.

Und wie geht es mit Ihnen weiter?

Außerdem kommt bald die Serie „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ zur Bestseller-Reihe „Save Me“ auf Amazon Prime raus. In der Serie durfte ich nicht nur die fiese „Elaine Ellington“ spielen, ich habe auch einen Song für die Serie eingesungen.

Mandy und die Mächte des Bösen

Person
Eli Riccardi (25) ist in New York City und Freiburg aufgewachsen und hat an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studiert.

Serie
Alle acht Episoden von „Mandy und die Mächte des Bösen“ sind bei Amazon Prime Video auf Abruf verfügbar.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Amazon Video TV-Serien Serie Interview