Emmer, Einkorn, Dinkel Emmer, Einkorn, Dinkel – Das steckt hinter dem Urgetreide

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Emmer: Die Getreidesorte Emmer wurde im Vorderen Orient schon vor 10 000 Jahren angebaut. Emmer ist ein Zweikorn. Bei ihm sitzen zwei Körner in den Ähren gegenüber. Emmer enthält Zink, Magnesium sowie Carotinoide. Das Gluten im Emmer kann Zöliakie auslösen. Einkorn: Einkorn, die Urform des Weizens, gelangte vor 5000 Jahren nach Europa. Im Einkorn stecken bis zu 50 Prozent mehr hochwertige Proteine als in Weizen. In den Ähren sitzt immer nur ein Korn – daher der Name. Ernährungsphysiologisch gilt Einkorn als sehr wertvoll: Enthalten sind Carotinoide, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer und Mangan. Einkorn kann Zöliakie auslösen. Dinkel: Diese bespelzte Weizenform hat einen hohen Anteil an Klebereiweiß (Gluten). Dadurch lässt es sich gut verarbeiten und ist als Brotgetreide sehr beliebt. Auch Dinkel ist ein Zweikorn wie Emmer. Es enthält reichliche Mineralstoffe, aber auch Kieselsäure, Zink und Vitamine B1, B2, B6 und E. Aufgrund des Klebereiweißes kann Dinkel Zöliakie auslösen.

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