Böblingen ist erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet worden. Damit wird das Engagement der Kommune für fair gehandelte Produkte und nachhaltigen Konsum gewürdigt.
Seit Jahren setzt sich die Stadt Böblingen für fair gehandelte Produkte und einen bewussten Konsum ein – nun wurde das Engagement erneut belohnt: Die Stadt darf weiterhin den Titel „Fairtrade-Stadt“ führen. Bereits seit dem Jahr 2013 erfüllt die Kommune die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne. Die Auszeichnung wird von Fairtrade Deutschland vergeben und muss alle zwei Jahre bestätigt werden.
Oberbürgermeister Stefan Belz freute sich über die Verlängerung: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Böblingen. Lokale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Böblingen dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört“, wird er in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.
An der Initiative beteiligen sich zahlreiche Partner
Seit der ersten Auszeichnung vor zwölf Jahren hat Böblingen zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: Der Gemeinderat bekennt sich in einem offiziellen Beschluss zum fairen Handel, in städtischen Gremien wird fair gehandelter Kaffee konsumiert, und eine engagierte Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten. Lokale Geschäfte und Gastronomiebetriebe bieten Produkte aus fairem Handel an, während Schulen, Kirchengemeinden und Vereine Bildungsarbeit leisten und die Idee eines gerechten Handels weitertragen. Zu den erfolgreichen Projekten der vergangenen Jahre zählen unter anderem die Fairtrade-Rosenaktion zum Weltfrauentag, ein Einkaufsführer für faire Produkte sowie Informationsstände bei Veranstaltungen.
Weitere Informationen zur Kampagne finden sich unter: www.fairtrade-towns.de