Englisch-Abitur in Baden-Württemberg Bericht nimmt Schüler-Ärger Wind aus den Segeln

Von red/dpa 

War das Englisch-Abitur in Baden-Württemberg in diesem Jahr zu schwierig? Viele Schüler empfanden das so. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse, die dem Schüler-Protest den Wind aus den Segeln nehmen.

Viele Schüler empfanden das Englisch-Abitur als zu schwer. Foto: dpa
Viele Schüler empfanden das Englisch-Abitur als zu schwer. Foto: dpa

Stuttgart - Die Noten des als zu schwer kritisierten Englisch-Abiturs in Baden-Württemberg liegen einem Bericht zufolge auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Wie in den vier Vorjahren erreichten auch die Abiturienten des Jahrgangs 2018 im Schnitt 8,4 Notenpunkte, wie die „Schwäbische Zeitung“ (Montag) berichtet.

„Sorge der Schüler unbegründet“

„Das Englischabitur war anspruchsvoll, die Ergebnisse bestätigen aber, dass die Aufgaben machbar waren und unsere Gymnasiasten diese gut gemeistert haben“, wurde Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) von dem Blatt zitiert. „Ich hatte keine Zweifel an den Leistungen der Abiturienten, bin aber jetzt erleichtert und froh, dass die Sorge vieler Schülerinnen und Schüler tatsächlich unbegründet war.“

Online-Petition der Abiturienten

In einer Online-Petition mit rund 36 000 Unterzeichnern hatten Schüler zuvor gegen den aus ihrer Sicht vergleichsweise hohen Schwierigkeitsgrad protestiert. Das Kultusministerium erklärte das Abi-Niveau nach einer Experten-Prüfung aber für angemessen. Der Landesschülerbeirat hatte angekündigt, den Korrekturzeitraum abzuwarten, um dann zu sehen, ob der Notendurchschnitt womöglich merklich schlechter ausfalle als in den vergangenen Jahren.