Enkeltrickbetrug in Leonberg Telefonbetrüger erbeuten 100000 Euro

Ein Telefonbetrug der besonders perfiden Sorte ereignete sich in Leonberg Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Ein Telefonbetrug der besonders perfiden Sorte ereignete sich in Leonberg Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Ein älteres Ehepaar aus Leonberg erhält einen Anruf von Unbekannten. Um ihren Sohn aus einer misslichen Lage zu befreien, sollen die beiden große Geldbeträge abheben. Das Paar kommt den Forderungen der Betrüger nach.

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Leonberg - Ein Ehepaar aus Leonberg ist in den vergangenen beiden Wochen Opfer von Betrügern geworden, die sie auf perfide Art und Weise täuschten und auf diese Weise 100 000 Euro erbeuteten. Die Täter kontaktierten laut Polizeibericht die beiden über 70 Jahre alten Senioren und gaben sich als Mitarbeiter eines Konsulats aus. Anschließend erzählten sie dem Ehepaar, dass der im Ausland lebende Sohn in Schwierigkeiten mit dem Gesetz geraten sei und es ihm auch gesundheitlich schlecht gehen würde. Den Tätern gelang es dann, an Informationen über die finanzielle Situation der Opfer zu kommen. Sie konnten dem älteren Ehepaar weismachen, dass sie die Lage ihres Sohnes verbessern könnten, wenn sie Geld bezahlen würden.

Das Ehepaar ging auf die Forderungen der Betrüger ein. Mehrfach hob das Paar größere Bargeldbeträge bei ihrer Bank ab und übergaben diese, auf telefonisch Anweisung hin, am Kölner Bahnhof. Eine Mitarbeiterin der Bank in Leonberg schöpfte schließlich Verdacht. Als das Ehepaar vergangenen Freitag erneut mehrere zehntausend Euro abheben wollte, alarmierte die Bankberaterin die Polizei. Die Ermittlungen zu diesem Betrugsfall dauern an.




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