Die Gemeinderatsfraktion der CDU in Stuttgart nennt die Zustände bei der Abfuhr der gelben Säcke ein Ärgernis. Verantwortlich sei das beauftragte Unternehmen.

Stadtentwicklung/Infrastruktur : Christian Milankovic (mil)

Die CDU im Gemeinderat nennt die Situation bei der Abholung der gelben Säcke „ein Ärgernis“. Die Säcke bleiben in einigen Stadtbezirken liegen, weil es Verzögerungen bei der Abfuhr gibt. Seit dem Jahreswechsel ist ein neues Unternehmen mit dem Einsammeln beauftragt.

Stadt lehnt Verantwortung ab

Die Christdemokraten monieren, dass der Anbieterwechsel nicht so reibungslos funktioniert habe wie geplant. „Wir fordern deshalb den privatwirtschaftlichen Betreiber dazu auf, dass er seine Auftragspflicht erfüllt und umgehend die Probleme, die zu den Verzögerungen und Ausfällen geführt haben, löst“, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beate Bulle-Schmid. Die CDU macht sich die Position der Stadtverwaltung zu eigen, die eine Verantwortung für die Zustände ablehnt. In einer Mitteilung weist die CDU-Fraktion daraufhin, „dass aufgrund des dualen Systems in Deutschland die Verantwortung des Gelben Sacks nicht bei der Stadt oder Abfallwirtschaft liegt“.

Gemeinsame Vorbereitungen mit der Abfallwirtschaft

Die städtische Pressestelle hatte kurz vor dem Jahreswechsel auf den Wechsel des beauftragten Unternehmens hingewiesen. Dabei war die Rede von nun abgeschlossenen Vorbereitungen des neuen Dienstleisters und der Abfallwirtschaft Stuttgart. Das beauftragte Unternehmen ließ eine Anfrage unserer Zeitung unbeantwortet.