Leckeres Grundrezept Erdnussbutter selber machen – So geht’s

Erdnussbutter selber machen: Ganz einfach! Foto: inewsfoto/Shutterstock
Erdnussbutter selber machen: Ganz einfach! Foto: inewsfoto/Shutterstock

Ob als Grundlage für Soßen, im Müsli oder als Brotaufstrich – Erdnussbutter geht immer! Wir haben das leckere Grundrezept, um Erdnussbutter selber zu machen.

Digital Unit : Katrin Klingschat (kkl)
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Während sie vielen Menschen in Deutschland vor ein paar Jahren eher unbekannt war und lediglich in US-amerikanischen Filmen erwähnt wurde, ist sie heutzutage auch hier in vielen Haushalten zu finden: die Erdnussbutter. Sie eignet sich für herzhafte Speisen – zum Beispiel als Soße – aber auch für süße Sandwiches, Bowls oder Müslis. Und selbstgemachte Erdnussbutter schmeckt natürlich noch viel besser als die gekaufte aus dem Glas – also, probieren Sie es mal aus!

Das benötigen Sie für selbstgemachte Erdnussbutter

Für einfache Erdnussbutter benötigen Sie nur eine Zutat: Erdnüsse. Für ein optimales Ergebnis sollten diese natürlich eine hohe Qualität haben, achten Sie also auf Bio- oder andere Qualitätssiegel.

Außerdem benötigen Sie einen leistungsstarken Mixer, um die Erdnussbutter herzustellen.

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Außerdem benötigen Sie einen Backofen mit Backblech, da die Erdnüsse zunächst geröstet werden.

Erdnussbutter selber machen: So geht’s

  1. Geschälte Erdnüsse gleichmäßig auf einem Backblech verteilen. Die Nüsse sollten dabei nicht übereinander liegen.
  2. Rösten Sie die Nüsse für 15 bis 20 Minuten bei 180° C, bis sie goldgelb sind.
  3. Holen Sie die Erdnüsse aus dem Ofen und lassen Sie alles gut abkühlen.
  4. Die abgekühlten Erdnüsse geben Sie nun in den Standmixer bzw. die Küchenmaschine.
  5. Zerkleinern Sie die Erdnüsse. Diese werden in der Maschine automatisch erst gehackt und dann gemahlen, bis zunächst eine grobe Paste und schließlich Mus entsteht, wenn das Öl austritt. Achten Sie darauf, dass die Maschine nicht überhitzt. Schalten Sie das Gerät ggf. zwischendurch aus und lassen Sie alles abkühlen. Bei der Gelegenheit können Sie die Nuss-Masse mit einem Löffel von den Seiten schaben oder leicht umrühren.

Der Vorteil an selbstgemachter Erdnussbutter: Sie bestimmen die Konsistenz. Mixen Sie so lange, bis Ihnen das Erdnussmus gefällt. Je länger Sie mixen, desto cremiger bzw. flüssiger wird die Erdnussbutter. Welche Konsistenz maximal erreicht werden kann, hängt aber auch vom verwendeten Mixer ab. Wenn Sie es cremig mögen, Ihre Küchenmaschine dies aber nicht schafft, können Sie auch nach Bedarf ein paar Esslöffel Erdnussöl hinzugeben.

Füllen Sie die Erdnussbutter in ein sauberes Schraubglas. Im Kühlschrank hält sich die selbstgemachte Erdnussbutter rund einen Monat.

Erdnussbutter verfeinern: Das können Sie noch hinzufügen

Erdnussbutter ist an sich eigentlich schon ziemlich perfekt. Sie ist nicht nur lecker, sondern kommt auch ganz ohne Zucker aus und ist vegan!

Wer seiner Erdnussbutter aber das gewisse Etwas verleihen möchte, der kann nach dem Mixen noch weitere Zutaten hinzugeben:

  • Honig oder Sirup
  • Vanille
  • Kakao
  • Zimt
  • Meersalz
  • Paprikapulver
  • Chilipulver
  • Knoblauch

Was kann man mit Erdnussbutter machen?

Wer Erdnussbutter süß genießen will, kann den Klassiker aus den USA ausprobieren: Ein Sandwich mit Marmelade und Erdnussbutter! Aber auch solo macht sich die Erdnussbutter gut als Brotaufstrich. Sie können auch einen Löffel Erdnussbutter in Ihr morgendliches Müsli mischen.

Doch auch in der herzhaften Küche findet Erdnussbutter Verwendung, vor allem als Soße bei asiatischen Gerichten. Probieren Sie es einmal aus, indem Sie Erdnussbutter mit Wasser oder Kokosmilch mischen, um die richtige Soßen-Konsistenz zu erhalten. Dazu passen vor allem Reis, Gemüse, Tofu und Geflügel.

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