Erfolg die Frau aus Vaihingen/Enz Mara Walz wird strahlende Weinprinzessin

Von cb 

Württembergische Weinkönigin ist und bleibt sie – Mara Walz aus Vaihingen/Enz ist immerhin bei der bundesweiten Auswahl Weinprinzession geworden. Auch darüber freut sie sich.

Die drei Weingrazien: Prinzessin Mara Walz  aus Vaihingen/Enz mit    Weinkönigin  Lena Endesfelder und der zweiten Prinzessin  Christina Schneider (von links) Foto: dpa
Die drei Weingrazien: Prinzessin Mara Walz aus Vaihingen/Enz mit Weinkönigin Lena Endesfelder und der zweiten Prinzessin Christina Schneider (von links) Foto: dpa

Vaihingen/Enz - Auf den Thron der deutschen Weinkönigin hat es bei der Wahl am Freitagabend in Mainz für Mara Walz aus Vaihingen/Enz zwar nicht ganz gereicht. Den durfte schließlich die 23 Jahre alte Konkurrentin Lena Endesfelder von der Mosel erklimmen. Doch die derzeit ­am­tierende württembergische Weinkönigin Mara Walz ist dennoch glücklich. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und mit dem, was ich auf der Bühne präsentiert habe“, sagte die 25-Jährige dieser Zeitung.

Sie sei stolz darauf, dass sie so viel ­erreicht habe, immerhin sei sie gegen absolute Topbewerberinnen angetreten. „Ich freue mich sehr für Lena, sie wird im nächsten Jahr einen tollen Job machen und hat die Wahl verdient gewonnen.“ Einen echten Konkurrenzkampf habe es nie gegeben, immerhin seien sich alle drei Finalistinnen bewusst gewesen, dass sie es nicht umsonst so weit gebracht hätten. Zweite Prinzessin wurde Christina Schneider aus Franken.

Die Wahl wird im Fernsehen übertragen

Bei der im Fernsehen übertragenen Wahl mussten die drei Damen in mehreren Durchgängen sich selbst präsentieren und ihr Können und Wissen rund um den Wein beweisen. Im Finale überzeugte die Siegerin Lena Endesfelder die Fachjury mit einer Selbstbeschreibung, in der sie nicht nur über ihre zupackenden Hände sprach, sondern auch ihre „muskulösen und dynamischen Steillagen-Waden“ lobte.

Endesfelder wuchs in einer Winzerfamilie in Mehring auf und führt den Familienbetrieb gemeinsam mit Mutter und Schwester in dritter Generation. Seit sie ihr Studium in Weinbau und Önologie abgeschlossen hat, kümmert sie sich um die Bewirtschaftung der Weinberge und Veredelung der Trauben im Keller. Bei der blinden Weinverkostung tippte sie zwar fälschlicherweise auf einen Riesling, aber ihre Beschreibung des Weins mit „Aromen von Grapefruit, Mango sowie Pfirsich im Geschmack“ überzeugte die Jury dennoch.