Erklärvideo für Corona-Selbsttests Äffle und Pferdle sind fürs Kultusministerium im Einsatz

Äffle und Pferdle bringen sich ein in den Kampf gegen das Coronavirus. Foto: dpa/Bernd Weissbrod
Äffle und Pferdle bringen sich ein in den Kampf gegen das Coronavirus. Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Äffle und Pferdle sind Kult – und erklären jetzt im Auftrag des Stuttgarter Kultusministeriums Kindern, wie man sich richtig auf das Coronavirus testet. Hier sehen Sie das Video.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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Stuttgart - Äffle und Pferdle machen mit beim Kampf gegen das Coronavirus: Im schönsten Schwäbisch erklären die Kultzeichentrickfiguren kindgerecht, wie das funktioniert mit den Selbsttests. In dem rund vierminütigen Video zeigt „Dr. Pferdle“ seinem Patienten, dem Äffle, wie man sich selbst auf Corona testet. Den Film hat Armin Lang junior, der Rechteinhaber und Sohn des gleichnamigen „Äffle und Pferdle“-Erfinders, im Auftrag des Stuttgarter Kultusministeriums kreiert.

„Om wirklich sicher zom soin“, sagt das Pferdle seinem kleinen Freund, „da teschten wir uns doch oifach selber.“ Pferdle sagt, worauf es dabei ankommt: „Hasch doine Händ’ scho g’wäsche?“, fragt er das Äffle. Und dann geht’s los: „Stäble“ unten festhalten, zwei Zentimeter „in d’Nos“ und dann „immer schee im Krois rumdrehe“. Und das Wichtigste: „No ned hudle!“

Am Ende tröpfeln die Schwabenstars ein „Muggesäggele“ ihrer Testlösung auf den Teststreifen – und dann eine Viertelstunde später ihr Ergebnis abzulesen. „Negativ isch guat“, erklärt das Pferdle dem erleichterten Äffle. Aber, mahnt der Gaul: Maske bleibt trotzdem auf, denn: „Hascht du’s Mauldäschle im G’sicht, erwischt dich auch das Virus nicht.“

„Mit dem Film sollen die Schulen auf humorvolle Art bei ihrer Arbeit unterstützt werden, um die Bedeutung der Selbsttests und des Tragens der Masken zu verdeutlichen“, heißt es von Seiten des Kultusministeriums.

Kultusministerium will auf humorvolle Art sensibilisieren

Die Idee sei gewesen, „vor allem die junge Zielgruppe - angefangen vom Kindergarten bis hin zu den weiterführenden Schulen – zu erreichen“, sagt Hans Lange, der Sprecher des Kultusministeriums. Der humorvolle Spot erreiche „mit den schwäbischen Kultfiguren Äffle und Pferdle“ sicher auch viele Eltern und sensibilisiere sie für die Bedeutung der Testungen an den Schulen. Äffle und Pferdle seien damit eine „starke Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus“.

Armin Lang junior, der mit seiner Firma die Rechte an den beiden tierischen Kultschwaben hält, sei von der Idee gleich angetan gewesen, sagt Lange: „Und so haben wir den Film gemeinsam in knapp vier Wochen produziert.“

Im April hatten die Bayern mit einem ähnlichen Video bereits vorgelegt: Da erklärte der Kasperl von der Augsburger Puppenkiste die Corona-Selbsttests – natürlich in breitem Bayerisch.

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