Ernährung Die Lagerung von Brot: Plastikbeutel, Papiertüte, Brotkasten?

Von Christine Pander 

Haltbarkeit
Die Haltbarkeit von Brot hängt von den verwendeten Getreidearten, dem Ausmahlungsgrad des Mehles, dem Backverfahren und der Teiglockerung ab. Es bleibt umso länger frisch, je höher der Anteil an Roggenmahlerzeugnissen und Sauerteig ist, und je höher der Ausmahlungsgrad der Mahlerzeugnisse ist. Brote mit einer dicken, rissfreien Kruste können zum Beispiel nicht schimmeln, da die Oberfläche zum Auskeimen der Schimmelpilzs­poren zu trocken ist. Bei Weißbrot und Toastbrot verzögert außerdem der Fettanteil den Alterungsprozess.

Wie lagern?
Brot sollte stets trocken, luftig und kühl, bei circa 12 bis 18 Grad aufbewahrt werden. Im Sommer kann es im Kühlschrank gelagert werden. Es wird dann zwar eher altbacken, schimmelt aber nicht so schnell. Brötchen und Brote, die bald verzehrt werden, sollte man in der Bäckertüte lassen. Dort bleiben sie knusprig.

Wo lagern?
Weizenprodukte lassen sich prinzipiell nicht allzu lange lagern. Gut geeignet sind Brotkästen oder Tontöpfe, dort hält sich Brot einer Studie zufolge bis zu zehn Tage. Im Edelstahlkasten ist Brot nach sieben bis neun Tagen hart. Auch im Holzkasten wird das Brot recht schnell hart, manchmal nimmt es auch den Geruch des Holzes an. In Plastikbeuteln beginnt Brot nach vier Tagen zu schimmeln, weil es eine natürliche Feuchtigkeit hat, die auch in der Plastiktüte entweicht. Die Feuchtigkeit kann jedoch nicht aus der Plastiktüte heraus. So wird das Brot von der Oberfläche her wieder feucht – der ideale Nährboden für Schimmel. Beschichtetes Brotpapier aus der Bäckerei hält Brot etwa sieben Tage frisch. In einer normalen Papiertüte kann Brot nach vier Tagen steinhart sein.