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Erneuerbare Energien EEG-Umlage mit leichtem Rückgang

Von red 

Wie jedes Jahr wurde Mitte Oktober die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für das kommende Jahr veröffentlicht. Das zweite Mal seit der Einführung wird die Umlage 2018 sinken. Welche Gründe stecken hinter dem Rückgang?

Windkraft spielt eine bedeutende Rolle für die Energiewende. Foto: Pixabay
Windkraft spielt eine bedeutende Rolle für die Energiewende. Foto: Pixabay

Jährlich wird zum Stichtag am 15.Oktober die EEG-Umlage für das Folgejahr mitgeteilt, die auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beruht.

Mit einer leichten Senkung um 0,088 Cent beläuft sich die Umlage in 2018 auf 6,792 Cent/Kilowattstunde. Nach einem Anstieg um 8,3 Prozent in 2017 verringert sich die Umlage um 1,3 Prozent.

Seit der Einführung 1998 handelt es sich dabei um die zweite Senkung der Umlage.

Quelle: Strom-Report

Gestiegener Strompreis an der Börse hat positive Auswirkungen

Gründe für die Senkung der Umlage liegen unter anderem an dem gestiegenen Strompreis an der Börse. Wenn der Preis steigt, verringert sich die Differenz zwischen dem Börsenpreis und der festen Einspeisevergütung, die dem Stromerzeuger von erneuerbaren Energien zugesichert ist.

Als weiterer Einflussfaktor gilt der Milliarden Überschuss auf dem EEG-Konto. Die zu zahlende Umlage wird diesem Konto gutgeschrieben. Die Kosten trägt dabei der Endverbraucher. Von dem eingezahlten Geld erhalten wiederum die Betreiber von Solaranlagen, Windrädern oder Biomasse- und Wasserkraftwerken ihre gesetzlich vorgeschriebene Vergütung zum Betreiben der Anlagen.

Über 25 Prozent der Stromversorgung bestehen aus erneuerbaren Energien

Eingeführt wurde das EEG zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien und zur Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Laut dem BDEW werden im Jahresdurchschnitt mittlerweile 25 Prozent der bundesweiten Stromversorgung aus erneuerbaren Energien, wie Wind-oder Wasserkraft, gewonnen.

Bis 2025 sollen 40-45 Prozent des Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energiequellen generiert werden. Längerfristig soll der Anteil bei 55-60 Prozent liegen.