Als Sophie Herrmann ihre erste eigene Wohnung einrichtete, wusste sie genau, was sie wollte: ein Interieur mit Designermöbel von Gubi, Menu und Tom Dixon. Wie aus den Solisten ein harmonisches Gesamtkonzept entstand, das auf ihren persönlichen Stil abgestimmt ist, erzählt die 24-Jährige im Interview.   

Stuttgart - Sophie Herrmann studierte in London Kunstgeschichte und absolvierte einen Bachelor in Immobilienmanagement. Seit zwei Jahren arbeitet die 24-Jährige im Immobilienunternehmen ihrer Eltern in der Schweiz, wo sie auch ihre erste eigene Wohnung nach dem Studium bezog und einrichtete. Dass Sophie auf Stil und Einzigartigkeit setzt, zeigt die Einrichtung ihrer Wohnung ebenso wie ihr Modeblog „our_treasures“, den sie seit kurzem gemeinsam mit ihrer Mutter auf Instagram führt.

Frau Herrmann, wie war es, die erste eigene Wohnung einzurichten?

Seit ich denken kann, sind für mich die Themen Architektur und Interior Design allgegenwärtig. Was daran liegt, dass meine Eltern ein Immobilienunternehmen führen, für das auch ich heute tätig bin. Doch die erste eigene Wohnung nach dem Studium zu gestalten, war tatsächlich eine Herausforderung. Denn die Einrichtung war mein erstes eigenes kleines Interior-Projekt. Ich wusste, dass es sich um ein Apartment handelt, das ich nicht nur übergangsweise bewohne.

Beim Betreten Ihrer Wohnung fällt sofort die Kunst an den Wänden auf. Was es hat es mit den Bildern auf sich?

Nach dem Abitur fing ich an, Kunst zu sammeln. Dabei habe ich mich überwiegend auf weibliche Künstlerinnen spezialisiert. Darunter Camilla Engstrom, eine in Los Angeles lebende schwedisch-chinesische Künstlerin, deren farbenfrohe, spirituelle und feministische Bilder unglaublich viel Freude und Humor ausstrahlen. Zu meiner kleinen Sammlung gehören auch zwei Bilder von Deedee Cheriel. Ihr Werk tendiert zum Mystischen. Sie greift Elemente aus hinduistischen Tempeldekoren auf und setzt Tier-Mensch-Hybride als zentrale Figuren ein.

Wie sind Sie bei der Einrichtung Ihrer Wohnung vorgegangen?

Interior Design ist eine meiner großen Leidenschaften, deshalb hatte ich bereits einige Gestaltungsideen und Möbel im Kopf, mit denen ich die Wohnung einrichten wollte. Aber das Ganze war noch kein fertiges Konzept.

Wer hat Sie bei der Einrichtung unterstützt?

Mit meinen ersten Ideen im Kopf habe ich gemeinsam mit meiner Mutter einen Beratungstermin bei architare in Nagold vereinbart. Hier haben uns die Geschäftsführerin Barbara Benz und ihre Mitarbeiterin Melisa Leicht sehr kompetent beraten und extrem weitergeholfen. Wir waren zudem begeistert von der großen Ausstellung des architare Möbelhauses in Nagold, das viele internationale Premiummarken führt. Barbara Benz hat ein Interior-Konzept für uns entwickelt und mir gezeigt, wie ich Möbel, Teppiche und Lampen miteinander kombinieren kann, damit ein stimmiges Gesamtkonzept entsteht.

Können Sie hierfür Beispiele nennen?

Für meine Bücher und Wohnaccessoires schlug Barbara Benz beispielsweise das Bücherregal von Moormann vor, das meine Sammlung toll zur Geltung bringt. Begeistert bin ich auch von dem Esstisch von Gubi, den wir mit Stühlen von Tom Dixon kombiniert haben.

Haben Sie ein Lieblingszimmer? Wo halten Sie sich am liebsten auf?

Mein absoluter Lieblingsplatz ist der Wohnbereich. Hierfür hatte ich schon im Vorfeld die „Pascha“ Sessel von Gubi und ein Sofa von Tacchini im Kopf. Barbara Benz empfahl mir, die Sitzgruppe mit einem wunderbaren, schlammfarbenen Samtstoff von Rubelli zu beziehen. Was nicht nur großartig aussieht, sondern sich auch sehr gut anfühlt. Dazu kombinierten wir die Marmor-Couchtische „Plinth“ von Menu und einen cremefarbenen Wohlfühl-Teppich von Kvadrat.

Und ist die Einrichtung am Ende genauso geworden, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Ja, auf jeden Fall. Hierbei war es sehr hilfreich, dass das architare Team detailgenaue 3D-Visualisierungen für uns angefertigt hat. So bekamen wir schnell einen Eindruck davon, wie die ausgewählten Sessel, Stühle, Tische, Teppiche und Lampen im Raum wirken würden.

Info: Weitere Referenzen des Einrichtungshauses sind auf der Homepage von architare zu entdecken.

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