Erste Hilfe für Tiere Erst Hilfe auf einen Blick

Von Steve Przybilla 

Bisswunde Die streitenden Hunde voneinander trennen und anleinen. Beruhigend auf den Hund einreden. Bei stark blutenden Wunden einen Druckverband anlegen. Dazu die Wunde mit einem sterilem Vlies abdecken, aufgerollte Mullbinde aufs Vlies drücken und diese mit einer weiteren Mullbinde fixieren. Die Wunden können auch mit Wasser ausgespült werden. Salben oder Puder zur Wundbehandlung sollte man besser nicht verwenden, da diese dem Tierarzt später die Diagnose erschweren.

Bienenstich Starke Schwellungen sollte man kühlen – zum Beispiel mit kaltem Wasser. Bei Stichen im Rachen kann man zum Kühlen auch Eiswürfel verwenden. Bei harmlosen Stichen, die nicht zu starken Schwellungen führen, hilft es auch, Zwiebelsaft auf die Einstichstelle zu träufeln.

Vergiftung Viele für Menschen harmlose Lebensmittel – beispielsweise Schokolade, Rosinen oder Zwiebeln sind für Hunde giftig. Manchmal fressen Hunde auch Rattengift, das irgendwo ausgelegt wurde. Als Gegenmaßnahme so schnell wie möglich Kohletabletten verabreichen (die Dosierung variiert je nach Größe des Hundes – am besten im Vorfeld mit dem Tierarzt absprechen. Nach der Ersthilfe so schnell wie möglich zum Tierarzt gehen.

Zum Nachlesen Der Arbeiter-Samariter-Bund hat eine Broschüre zur Ersten Hilfe am Hund zusammengestellt. Das 56-seitige Heft kostet 9,60 Euro und kann im Netz unter publikationen@asb.de bestellt werden.

Online-Tipps Erste-Hilfe-Anleitungen für Hundehalter findet man unter anderem unter www.erste-hilfe-beim-hund.de.