Esslingen Das schwere Thema Suizid wird „leicht verhandelt“

Von jüv 

Der Regisseur Christof Küster hat von dem Erfolgsroman „Auerhaus“ von Bov Bjerg eine Theaterfassung für die Württembergische Landesbühne geschrieben. Das Stück feiert am Freitag, 8. Juni, von 19.30 Uhr an Premiere im Esslinger Schauspielhaus.

Schnee spielt beim Bühnenbild für „Auerhaus“ eine zentrale Rolle. Foto: Horst Rudel
Schnee spielt beim Bühnenbild für „Auerhaus“ eine zentrale Rolle. Foto: Horst Rudel

Esslingen - Die Württembergische Landesbühne (WLB) in Esslingen bringt den Erfolgsroman „Auerhaus“ von Bov Bjerg auf die Bühne. Die Fassung hat der Regisseur Christof Küster geschrieben und dabei eigenem Bekunden zufolge den besonderen „Erzählsound“ – eine Mischung aus „jugendlich und poetisch“ – berücksichtigt. Der Erzähler Höppner erinnert an eine Wohngemeinschaft, die sich in den 1980er-Jahren im Auerhaus in einem Ort auf der Schwäbischen Alb gefunden hat. In erster Linie tun sich die Protagonisten – darunter eine Pyromanin, ein Elektrikerlehrling, ein schwuler Kiffer und eine Streberin – zusammen, um den suizidgefährdeten Frieder davon abzuhalten, sich umzubringen. Das schwere Thema werde in dem Stück „leicht verhandelt“, so Küster. Für die Dramaturgie zeichnet Stephanie Serles verantwortlich. Die Premiere findet an diesem Freitag, 8. Juni, um 19.30 Uhr im Schauspielhaus statt. Weitere Vorstellungen gibt es am 16. Juni und am 21. Juli. (jüv)




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