Kunst und Kultur tun einer Stadtgesellschaft gut – vor allem dann, wenn möglichst viele daran teilhaben. Wie das gelingt, wird im „Salon am Montag“ diskutiert.

„Kulturelle Bildung und Teilhabe fördern die Kreativität und unterstützen eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung“, betont die Esslinger Kulturverwaltung. „Kulturelle Fähigkeiten und Fertigkeiten werden erlernt, das Selbstwertgefühl wird gestärkt, gesellschaftlich relevante Werte werden vermittelt.“ Deshalb ist es erklärtes Ziel der Esslinger Kulturpolitik, dass alle das Recht und die Möglichkeit haben sollen, am kulturellen Leben der Stadt teilzunehmen. Doch wie kann kulturelle Teilhabe gelingen? Antworten gibt der Salon am Montag am 19. Januar ab 19.30 Uhr im Café Lux des Kommunalen Kinos.

 

Das Netzwerk Kultur, ein Zusammenschluss von Kulturinstitutionen und -akteuren, hat interessante Gäste aufs Podium eingeladen: Gudrun Sommer ist Leiterin des Dokumentarfilmfestivals DOXS! RUHR – ihr Festival steht für einen innovativen Ansatz: „Weg von bloßer Kooperation, hin zu echter Kollaboration mit Jugendlichen und anderen Zielgruppen“ heißt die Devise.

Grégory Darcys „TanzKompanie“ setzt inklusive Zeichen. Foto: privat

Esslinger teilen ihre Erfahrungen

Aus Esslingen werden Nisa Teskan, die sich im Jugendspielclub der WLB engagiert, und Grégory Darcy vertreten sein. Darcy ist Choreograf und Filmemacher, seit 2019 ist er künstlerischer Leiter und Choreograf des professionellen inklusiven Tanzensembles „Die TanzKompanie“ in Esslingen. Teskan und Darcy wollen im Salon am Montag zeigen, wie kulturelle Teilhabe in Esslingen bereits gelebt wird und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen.

Alexa Heyder rundet das Podium als Leiterin des städtischen Kulturamts ab, das mit seiner Teilhabe-Strategie einen besonderen Schwerpunkt auf kulturelle Partizipation legt. „Der Abend versteht sich als Einladung zum gemeinsamen Nachdenken, Diskutieren und Weiterentwickeln – offen, nahbar und dialogisch“, verspricht das Netzwerk Kultur. Das passt zum Anspruch der kommunalen Kulturpolitik, die bewusst fordert: „Die Förderung kultureller Bildung und Teilhabe in Esslingen ist ein fortlaufender Prozess, in dem Ziele und Maßnahmen im Austausch mit der Stadtgesellschaft immer wieder überprüft und angepasst werden.“