Esslinger Unternehmen Eberspächer Gruppe sieht sich auf einem guten Weg

Eberspächer sieht seinen Esslinger Standort derzeit gut aufgestellt. Foto: Roberto Bulgrin

Der Esslinger Automobilzulieferer und Systementwickler zieht eine „insgesamt positive“ Bilanz für 2025 und ist gut in dieses Jahr gestartet.

Reporter: Alexander Maier (adi)

Die Eberspächer Gruppe blickt positiv auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. „Trotz eines anspruchsvollen Umfelds haben wir im vergangenen Jahr erneut gezeigt, dass unser Transformationskurs wirtschaftlich erfolgreich ist“, erklärte Geschäftsführer Jörg Steins mit Blick auf die Jahresbilanz, die der weltweit agierende Esslinger Autozulieferer und Systementwickler nun vorgestellt hat. Der eingeschlagene Kurs habe sich bewährt und ein operatives Ergebnis ermöglicht, „das sich innerhalb der Automobilzulieferindustrie sehen lassen kann“, erklärt das Unternehmen. Diesen Weg will der geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters mit Innovationskraft, Flexibilität, Tempo und einem kundenorientierten Portfolio konsequent weitergehen. Den Stammsitz Esslingen mit rund 1000 Beschäftigten sehen Peters und Steins „gut aufgestellt“.

 

Die beiden Geschäftsführer verweisen unisono darauf, dass sich das Unternehmen in technologischer, organisatorischer und operativer Hinsicht systematisch weiterentwickelt habe, um wettbewerbsfähig handeln zu können. Mehr denn je gelte es, nah an den jeweiligen Märkten zu produzieren und immer wieder neue Technologien zu entwickeln. Dabei richtet sich der Blick nicht zuletzt in Richtung China, wo Eberspächer großes Entwicklungspotenzial sieht. „160 Jahre Erfahrung aus unserem Hause sind für uns als Familienunternehmen kein Ruhekissen, sondern Verpflichtung, Zukunftstechnologien aktiv voranzutreiben“, skizziert Martin Peters den Anspruch.

Steigender Wettbewerbsdruck

Die Geschäftsführer Jörg Steins (links) und Martin Peters blicken optimistisch in die Zukunft. Foto: Roberto Bulgrin

Trotz vieler Unwägbarkeiten und geopolitischer Unsicherheiten, die sich unmittelbar in weltweiten Marktentwicklungen niederschlagen, sieht sich Eberspächer gut aufgestellt, um dem steigenden Wettbewerbsdruck insbesondere aus Asien zu trotzen. Dazu müssten nicht nur alle im Unternehmen ihren Beitrag leisten, sondern auch die Politik durch bessere Rahmenbedingungen, sind sich die beiden Geschäftsführer einig. Das Geschäftsjahr 2025 der Eberspächer Gruppe war – wie in der gesamten Branche – durch schwache Märkte und Währungseffekte gekennzeichnet. Der Nettoumsatz ging von 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 2,5 Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis des Unternehmens (EBIT), das die tatsächliche wirtschaftliche Ertragskraft aus der Kern- beziehungsweise Geschäftstätigkeit beziffert, lag 2025 bei 86,3 Millionen Euro – im Jahr zuvor waren es 114,1 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Eberspächer einen positiven Geschäftsverlauf und eine deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses.

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