Europa-Park Rust Trend zu Kurzurlaub kommt Freizeitpark zugute

Von red/lsw 

Familien stehen auf Rust – zumindest auf Deutschlands größten Freizeitpark dort. Der baut neue Attraktionen und investiert Millionen.

Die Achterbahn „Silverstar“ im Europa-Park Rust. Der Park peilt wieder fünf Millionen Besucher an. (Archivfoto) Foto: dpa
Die Achterbahn „Silverstar“ im Europa-Park Rust. Der Park peilt wieder fünf Millionen Besucher an. (Archivfoto) Foto: dpa

Rust - Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park in Rust bei Freiburg, rechnet auch in dieser Sommersaison mit mehr als fünf Millionen Besuchern. Die Vorbuchungen seien im Vergleich zum vergangenen Jahr im zweistelligen Plus, sagte Inhaber Roland Mack am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Freizeitpark profitiere vom allgemeinen Trend zum Kurzurlaub in Deutschland. Wachstum gebe es auch bei Hotelreservierungen, Kongressen und Tagungen. In neue Attraktionen für diese Saison habe das Unternehmen einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Die diesjährige Saison startet am Samstag (19. März). Sie dauert bis 6. November.

Die Saison stehe unter guten Vorzeichen, sagte Mack: „Wir spüren, dass es den Menschen in Deutschland und den Nachbarländern wirtschaftlich gut geht. Sie sind bereit, für ihr Freizeitvergnügen Geld in die Hand zu nehmen.“ Mit mehr als fünf Millionen Gästen pro Saison festige der Park am Oberrhein seine Position als besucherstärkster Freizeitpark in Europa nach dem Disneyland Paris.

Verstärkt nachgefragt würden Aufenthalte über mehrere Tage, Kurzreisen im Inland seien weiter im Kommen. Das Unternehmen reagiere darauf mit erweiterten Angeboten und Attraktionen sowie dem Bau eines weiteren Hotels. Der Arbeiten hierfür sollen im August beginnen, im Sommer 2018 werde das rund 1000 Betten fassende Haus eröffnen. Es ist das sechste Hotel des Parks. Zusätzlich haben die Arbeiten begonnen zum Bau eines 46 Hektar großen Wasserparks neben dem bestehenden Parkgelände. Er soll nach dem neuen Hotel in Betrieb gehen.

Obwohl Europa politisch in einer Krise sei, setze der Freizeitpark am Oberrhein weiter auf dieses Thema. Mit Irland eröffne er im Frühjahr seinen 14. europäischen Themenbereich, auch andere Attraktionen orientierten sich an diesem Schwerpunkt. Erweitert würden in diesem Jahr Angebote für Kinder und Familien. Im nächsten Jahr sei dann der Start einer neuen Großattraktion geplant.