Die Volksparteien stecken tief in der Krise. Das will die Demokratie in Bewegung (DiB) für sich nutzen. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis soll Schwung in die Partei bringen.

Digital Unit : Sascha Maier (sma)

Stuttgart - Programmatik ist so „yesterday“. Von gestern also. Dieser Meinung ist die junge Partei Demokratie in Bewegung, der deutsche Versuch, Emmanuel Macrons Bürgerbewegung La République en Marche in Frankreich nachzuahmen. Dabei wäre Anti-Partei vermutlich passender. Denn die Demokratie in Bewegung (DiB) will so ziemlich alles anders machen als die anderen Parteien. Gleichzeitig versteht sich die Bewegung als Gegenentwurf zum wieder erstarkten Nationalismus. Jetzt, wo die Verlierer Volksparteien heißen und die AfD drittstärkste Kraft im Parlament ist, sieht die DiB ihre große Stunde gekommen, trotz eines bescheidenen Wahlergebnisses von 0,13 Prozent bei der Bundestagswahl am 24. September 2017. Einzig ein Emmanuel Macron fehlt noch.

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