Europawahl 2019 Diese Tools helfen bei der Entscheidung

Von the/dpa 

Welche Partei ist was für mich? Um zu einer fundierten Entscheidung zu gelangen, ohne Berge von Parteiprogrammen zu wälzen, gibt es Tools wie Wahl-o-mat oder Wahlswiper.

Entscheidungshilfe zur Europawahl: Der Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung. Foto: dpa
Entscheidungshilfe zur Europawahl: Der Wahl-o-mat der Bundeszentrale für politische Bildung. Foto: dpa

Stuttgart - Die Beteiligung an der Europawahl ist traditionell eher gering – dabei werden viele Entscheidungen über unser tägliches Leben mittlerweile in Brüssel getroffen.

>> Wählen für Dummies

>> Alle Infos zur Europawahl

Wer noch unschlüssig ist, bei welcher Partei er am 26. Mai sein Kreuz machen soll und keine Lust oder keine Zeit hat, unzählige Parteiprogramme zu wälzen, hat im Netz gleich mehrere Möglichkeiten, sich Entscheidungshilfe zu holen.

Wahl-o-mat

Der Klassiker – den Wahl-o-maten gibt es seit 2002. Er wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung ins Leben gerufen, um die Deutschen zum Wählen zu animieren. Im Wahl-o-maten finden sich 38 Thesen zu unterschiedlichen Feldern der EU-Politik, die Nutzer mit “stimme zu“, „neutral“ oder „stimme nicht zu“ bewerten können. Am Ende kann man seine Antworten mit den Positionen von bis zu acht Parteien abgleichen lassen, ein Prozentwert zeigt den Grad der Übereinstimmung an. Das Tool wird aus Steuergeldern finanziert.

Hier geht es zum Wahl-o-maten für die Europawahl

Wahlswiper

Ein bisschen wie Tinder für Wähler – das ist der Wahlswiper des Berliner Startups Movact. So funktioniert’s: Bei jeder der 35 Fragen, die der Nutzer beantwortet, vergleicht das Tool die Position mit den Antworten der Parteien. Stimmt man überein, gibt es einen Punkt. Wurde die Frage als besonders wichtig eingestuft, wird sie mit zwei Punkten gewertet.

Hier geht es zum Wahlswiper für die Europawahl

SWR-Europawahlcheck

Flüchtlingsfrage, Dieselproblematik, Subventionen für die Landwirtschaft – zu diesen und anderen Themen hat der Südwestrundfunk die Positionen der Parteien abgefragt und sie in kurzen Videostatements zusammengefasst. Damit die befragten Politiker nicht ins Dozieren geraten konnten, wurde die Antwort auf eine Minute pro Frage beschränkt. Zweite Versuche oder nachträgliche Schnitte waren nicht erlaubt. So bekommen Wähler einen kompakten Überblick über die Standpunkte, die die Parteien auf EU-Ebene vertreten.

Hier geht es zum SWR-Europawahlcheck

„Diesmal wähle ich“

Hier geht’s ums Grundsätzliche: Die Aktion der Europäischen Union will dazu motivieren, am 26. Mai überhaupt Wählen zu gehen. Unter der Rubrik „Wie wähle ich“ wird genau erklärt, wie und wo man seine Stimme für die Europawahl abgeben kann, wie die Briefwahl funktioniert und wer überhaupt zur Wahl steht.

Hier geht es zu „Diesmal wähle ich“

Übrigens: Am 26. Mai ist auch Kommunalwahl – hier geht es zu unserem Kommunalomat