Eurovision Song Contest Dragqueen Conchita Wurst im Finale

Für das Finale am Samstag dürfte Conchita Wurst als einer der Favoriten gelten. Foto: AP 10 Bilder
Für das Finale am Samstag dürfte Conchita Wurst als einer der Favoriten gelten. Foto: AP

Nach einer Zitterpartie stehen Österreich und die Schweiz im Finale des Eurovision Song Contest. Die vollbärtige Dragqueen Conchita Wurst wurde als letzte Teilnehmerin im zweiten Halbfinale des Grand Prix bestätigt. Sie singt ihren Song „Rise Like A Phoenix“ bei der Finalshow in Kopenhagen unter anderem gegen Sebalter aus der Schweiz.

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Conchita Wurst hat es geschafft: Der österreichische Travestie-Star mit Vollbart und einem Traum von Abendkleid zog am Donnerstagabend ins Finale des Eurovision Song Contest (ESC). Conchita Wurst – bürgerlich Tom Neuwirth – gewann zudem mit einer perfekt inszenierten Darbietung des Lieds „Rise like a phoenix“ die Sympathien der Zuschauer in der Halle in Kopenhagen. Bei keinem der insgesamt 15 Halbfinalisten gab es einen vergleichbaren Jubel.

Mit dem Ende des zweiten Halbfinales stehen damit alle 26 Teilnehmer des ESC-Finales am Samstagabend fest. Neben Österreich qualifizierten sich auch die Schweiz, Slowenien, Polen, Rumänien, Norwegen, Griechenland, Malta, Weißrussland und Finnland. Bereits für das Finale gesetzt ist das deutsche Damen-Trio Elaiza.

Die dänischen Gastgeber sorgten bei der Bekanntgabe der letzten zehn Finalisten für Hochspannung. Erst als letzter erfolgreicher Halbfinalist wurde bei der von „Conchita“-Rufen begleiteten Bekanntgabe der Finalisten Österreich benannt – doch angeblich war die Reihenfolge der Teilnehmerländer zufällig.

Für das Finale am Samstag dürfte Conchita Wurst nun als einer der Favoriten gelten. Bei den Buchmachern konnte der österreichische Beitrag bereits während des Halbfinales Plätze gut machen und erreichte hinter Schweden Platz zwei.

Auch der Norweger Carl Espen und die finnische Band Softengine stehen am Samstagabend erneut auf der Bühne. Den eher freizügigen Auftritt der Polen Donatan & Cleo wählten Zuschauer und Jury genauso in die Endrunde des Wettbewerbs wie Griechenlands „Rise Up“. Außerdem qualifizierten sich Slowenien, Rumänien, Malta und Weißrussland. Damit stehen alle 25 Künstler fest, die am Samstag antreten.

Beim ersten Halbfinale am Dienstag hatten unter anderem die Sängerinnen aus Russland und der Ukraine den Einzug in die Show geschafft. Neben den Favoriten Schweden und Armenien war überraschend San Marino mit ESC-Urgestein Ralph Siegel am Klavier weitergekommen. Das deutsche Trio Elaiza ist automatisch für das Finale qualifiziert, genauso wie Gastgeber Dänemark sowie Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien.




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