Mesut Özil verzückt die Arsenal-Fans, sogar die Medien loben den Ex-Nationalspieler. Das war nicht immer so – aber Kritiker lassen den Kicker kalt.

Berlin - Fußball-Star Mesut Özil lassen seine Kritiker kalt. „Ich lache nur darüber“, sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler im Interview des britischen TV-Senders Sky Sports und ergänzte: „Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber ich habe mit 16 oder 17 angefangen, professionell zu spielen und es ging Auf und Ab - Menschen mögen mich oder nicht.“

Der 30-Jährige höre nicht auf haltlose Kritik, sie beeinflusse ihn auch nicht. „Ich höre nur auf meinen Trainer und Leute, die mir Dinge direkt ins Gesicht sagen.“ Er wisse selbst, wenn er schlecht spiele, aber auch, wenn er gut spiele.

Özil fühlt sich als Sündenbock

Für den ehemaligen Profi von Real Madrid sei der Kontakt mit seinen Trainern am wichtigsten. Der Coach könne bei Problemen immer helfen. „Aber wenn Leute einfach nur schlecht über mich sprechen, um in der Zeitung zu stehen, dann weiß ich das, und es interessiert mich nicht.“

Özil hatte seine Karriere in der Nationalelf im Juli nach 92 Einsätzen für beendet erklärt. Er fühlte sich im Zuge der Affäre um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vom DFB nicht vor rassistischen Anschuldigungen geschützt und zum Sündenbock für das frühe WM-Aus im Sommer in Russland abgestempelt.

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