Ex-Profi des VfB Stuttgart Warum Zdravko Kuzmanovic wieder in Stuttgart ist

Zu Stuttgart pflegt Zdravko Kuzmanovic noch immer eine ganz besondere Beziehung. Foto: Baumann
Zu Stuttgart pflegt Zdravko Kuzmanovic noch immer eine ganz besondere Beziehung. Foto: Baumann

Mit einer Ablöse von acht Millionen Euro war Zdravko Kuzmanovic einst der Rekordtransfer des VfB, ehe er in Italien, der Schweiz und Spanien spielte. Jetzt ist der Serbe wieder in Stuttgart – auch um Fußball zu spielen.

Sport: Marko Schumacher (schu)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Mehr als sieben Jahre ist es inzwischen her, dass Zdravko Kuzmanovic den VfB wieder verlassen hat. Für die Rekordablöse von acht Millionen Euro war der Serbe 2009 vom AC Florenz nach Stuttgart gekommen – für 1,2 Millionen zog er nach 127 Pflichtspielen (22 Tore) Anfang 2013 zu Inter Mailand weiter. FC Basel, Udinese Calcio und FC Malaga waren die weiteren Stationen des Mittelfeldspielers, ehe nun sein Vertrag in Basel am 30. Juni ausgelaufen ist.

Zu Stuttgart hat Kuzmanovic, inzwischen 32 Jahre alt, noch immer eine ganz besondere Beziehung. Im vergangenen Jahr hat er sich hier eine Wohnung gekauft und ist regelmäßig in der Stadt, so auch in diesen Tagen. Mit seinem ebenfalls hier lebenden Berater Milan Kacar bespricht er die sportliche Zukunft und ist auf der Suche nach einem neuen Club. Es gibt lose Anfragen aus Italien – „aber wir haben es nicht eilig“, sagt Kacar.

Lesen Sie hier: Unser Transferticker zum VfB Stuttgart

Um sich fit zu halten, hat Kuzmanovic am Montagabend das Team der Stuttgarter Prominentenkicker verstärkt – und siehe da: Gegen den vielfachen Stadtligameister Tünnes gab es einen 6:2-Sieg. Das Toreschießen überließ der 51-malige Nationalspieler zwar anderen, Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi etwa und Felix Luz – seine Diagonalpässe aber waren so sehenswert wie seine ganz weit nach oben gezogenen kurzen Hosen.

Auch die prominenten Neuzugänge beim Gegner, der frühere Kickers-Profi Moritz Steinle und Bundesliga-Schiedsrichter Martin Petersen, konnten somit nicht verhindern, dass es für Tünnes, das Traditionsteam von der Waldau, nach dem 5:3-Sieg beim letzten Aufeinandertreffen diesmal eine klare Niederlage setzte.




Unsere Empfehlung für Sie