Ex-Spieler des VfB Stuttgart Union-Stürmer Leon Dajaku mit Coronavirus infiziert

Ex-VfB-Spieler Leon Dajaku muss in Quarantäne. Foto: imago images/Andreas Gora
Ex-VfB-Spieler Leon Dajaku muss in Quarantäne. Foto: imago images/Andreas Gora

Leon Dajaku ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Ex-Spieler des VfB Stuttgart befindet sich in häuslicher Isolation. Das teilte Union Berlin an diesem Montag mit.

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Berlin - Leon Dajaku vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein vor der Partie am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund mit. Der Mittelstürmer befinde sich in häuslicher Isolation. Da sich Dajaku infolge einer Fußverletzung zur Reha in Stuttgart befand, hat der Test keine Auswirkungen auf die Mannschaft.

Unmittelbar nach dem Spiel in Dortmund wollen sich die Berliner bis zum Abschluss der englischen Woche am Samstag gegen Werder Bremen in eine Hotel-Quarantäne begeben. Auch einem möglichen Quarantäne-Trainingslager für alle Bundesligisten steht Trainer Urs Fischer offen gegenüber: „Wir sind nach wie vor in der privilegierten Situation, unseren Beruf ausüben zu dürfen“, sagte er: „Auch wenn wir zweieinhalb Wochen in Isolation sein müssen, werden wir das gut überstehen.“

Union relativiert Feierlichkeiten

Gegen Dortmund hofft Fischer auf einen „sehr guten Tag“ seines Teams: „Dann besteht auch die Möglichkeit, vielleicht etwas mitzunehmen“, sagte er. „Der BVB löst vieles über spielerische Mittel. Wenn man ihnen zu viel Raum lässt, entwickelt die Mannschaft viel Wucht.“ Fünf Spieltage vor Schluss liegt Union als Tabellenachter weiter auf Europacup-Kurs.

Die spontanen Fan-Feierlichkeiten nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (2:1) relativierte Pressesprecher Christian Arbeit: „Die Situation hat sich durch das Zusammenspiel aller sehr schnell friedlich aufgelöst“, sagte er. Nach Abpfiff der Partie am Sonntag hatten sich rund 700 Menschen vor dem Stadion An der Alten Försterei versammelt und neben einzelnen Hygieneverstößen auch Pyrotechnik und Bengalos abgebrannt.




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