Ex-Trainer der Stuttgarter Kickers Neue Aufgabe für Tobias Flitsch

Von Jürgen Frey 

Er hatte die Stuttgarter Kickers in der vergangenen Saison in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga geführt. Danach machte Trainer Tobias Flitsch ein halbes Jahr Pause. Nun ist er zurück – in der Landesliga.

Gibt mindestens bis zum Sommer nun die Kommandos beim SC Geislingen: Tobias Flitsch. Foto: Baumann
Gibt mindestens bis zum Sommer nun die Kommandos beim SC Geislingen: Tobias Flitsch. Foto: Baumann

Stuttgart - Tobias Flitsch ist wieder zurück im Trainergeschäft: Nach einem halben Jahr Pause steigt der ehemalige Trainer des Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers beim Landesligisten SC Geislingen ein. Flitsch hatte die Blauen in der vergangenen Saison zur Vizemeisterschaft geführt. In den Aufstiegsspielen konnte er sich mit dem ersatzgeschwächten Team gegen Röchling Völklingen und Bayern Alzenau nicht durchsetzen. Nach dem verpassten Aufstieg in die Regionalliga trennten sich die Wege – und die Kickers setzten auf eine neue sportliche Leitung mit Ramon Gehrmann als Trainer.

Lesen Sie hier: Das sagt David Braig zu seinem Wechsel zu den Kickers

Flitsch hatte danach immer wieder Anfragen auch von höherklassigen Clubs vorliegen, entschied sich aber für eine Pause. „Nun habe ich wieder Lust verspürt, etwas zu machen und die Aufgabe bei einem ambitionierten Traditionsclub wie dem SC Geislingen ist sehr reizvoll. Zudem kann ich diese Tätigkeit gut mit meinem Hauptberuf verbinden“, sagt der 40-Jährige. Flitsch besitzt an seinem Wohnort in Göppingen-Jebenhausen ein Sportartikelgeschäft.

Vereinbarung bis Sommer

Der A-Lizenz-Inhaber, der vor seiner Zeit bei den Kickers den Regionalligisten SSV Ulm 1846 trainiert hatte, löst beim Landesliga-Siebten aus dem Eybacher Tal Trainer Daniel Avgustinovic (38) ab, der erst im vergangenen Sommer das Amt beim Sportclub übernommen hatte. Die Vereinbarung zwischen dem Verein und Flitsch gilt zunächst bis Saisonende.

Kickers-Film als Stream

Im Sommer 2018 steigen die Stuttgarter Kickers erstmals in der Vereinsgeschichte in die Oberliga ab. Bis zum 29. Spieltag stehen sie an der Spitze, dann wendet sich das Blatt. Ein Team von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten hat den Verein ein Jahr lang bis zum bitteren Ende in Alzenau begleitet. Den Film gibt es nun auch als Stream. Infos gibt es unter folgendem Link:

https://vimeo.com/ondemand/trauminblau