Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping: Scheidung nach 13 Jahren Ehe

Von red/AFP 

Die Bilder sind vielen noch im Gedächtnis: Der Rudolf Scharping auf Mallorca am Swimmingpool mit einer Frau – während die Bundeswehr 2001 am Beginn des Mazedonien-Einsatzes stand. Jetzt ist das Paar geschieden.

Kurz vor der Bundestagswahl 2002 entließ der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Rudolf Scharping (im Bild). Foto: dpa
Kurz vor der Bundestagswahl 2002 entließ der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Rudolf Scharping (im Bild). Foto: dpa

München - Der frühere Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) ist rechtskräftig von seiner zweiten Frau, Kristina Gräfin Pilati von Thassul zu Daxberg, geschieden. „Ja, schon seit über einem Jahr - direkt nach dem Trennungsjahr haben Rudolf und ich uns scheiden lassen“, sagte die Anwältin der Illustrierten „Bunte“. Es sei „lustig“ gewesen, dass sie das Paar selbst vor Gericht vertreten konnte. Streitpunkte habe es keine gegeben, Kontakt zu ihrem Exmann habe sie nur noch „wenig“.

Beziehung war Politikum

Die Beziehung der beiden war 2001 zu einem Politikum geworden, weil der damals noch in erster Ehe verheiratete Scharping sich mit seiner damaligen Lebensgefährtin auf Mallorca am Swimmingpool fotografieren ließ, während die Bundeswehr am Beginn eines Mazedonien-Einsatzes stand. Die Opposition um die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte seinen Rücktritt gefordert. Kurz vor der Bundestagswahl 2002 entließ der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Scharping.




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