Experten warnen vor E-Scootern Anbieter können mehr Daten sammeln als gedacht

Von Jan Merklinger 

E-Scooter von Anbietern wie Lime oder Voi gehören mittlerweile zum Stuttgarter Straßenbild dazu. Experten warnen jedoch, dass vielen Nutzern gar nicht bewusst ist, welche Daten die Roller erfassen.

Über Standortdaten lassen sich Bewegungsprofile erstellen Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert
Über Standortdaten lassen sich Bewegungsprofile erstellen Foto: picture alliance/dpa/Sebastian Kahnert

Stuttgart - E-Scooter sind ein kontroverses Thema: Für die Einen praktisch, für die Anderen unnötig und nicht sonderlich nachhaltig. Unbestätigten Zahlen aus den USA zufolge halten die Roller gerade einmal 28-32 Tage, manche Verleiher geben aber auch eine Lebensdauer von über zwölf Monaten an. Doch nicht nur die Haltbarkeit ist ein Thema: Auch wegen falsch abgestellten oder auf Gehwegen genutzten Rollern hält sich die Beliebtheit bei anderen Verkehrsteilnehmern in Grenzen.

Nun eröffnet sich ein neues Themenfeld in der Debatte. Experten weisen darauf hin, dass die Anbieter mehr Daten erfassen als gedacht – und diese unverschlüsselt speichern. Sehen Sie im Video, um welche Daten es genau geht und was die Anbieter dazu sagen.